Ge-backen: Leopardenbrot

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Ge-backen: Leopardenbrot

Leopardenbrot 1

Das Leopardenbrot begegnet mir gerade ziemlich häufig auf allen Kanälen- und damit auch meiner Tochter. Und natürlich ist das genau das richtige für kleine Kinder. Und für Fasching. Meine Tochter hat mich also überredet und wir haben zusammen unser Milchbrot als Leopard verkleidet. Und da man den Hefeteig zu langen Schlangen formen muss um das tolle Muster zu erhalten, konnte meine Tochter mit ihren 4,5 Jahren als Knetexpertin auch richtig gut mithelfen. Vielleicht möchtest Du ja auch auf der ein oder anderen Faschingsfeier mit diesem Brot überraschen. Vom Geschmack ist es ein ganz normales Hefe-Milchbrot. Den Kakao schmeckt man nur minimal und es ist auch nicht zu süss. Aber die Optik ist natürlich der absolute Knaller.
Folgende Zutaten brauchst Du für das Brot:

Rezept Leopardenbrot

Zunächst muss die Milch mit dem Salz und der Stärke gut durchmischt und dann auf dem Herd erhitzt werden, bis die Milch andickt. Auch die Vanilleschote kann nun ausgekratzt werden und kommt zur Milch. Wenn die Milch angedickt ist, nimmt man den Topf vom Herd und gibt die Butter hinzu. Ist die Milch- Buttermischung dann etwas abgekühlt, kommt zunächst die Hefe und dann Mehl und Zucker hinzu. Nun kann der Teig gut durchgeknetet werden.
Jetzt musst Du den Teig in 2 etwa gleichgroße Teile teilen. Eine Hälfte bleibt hell und kann bereits zum gehen lassen an einen warmen Ort gestellt werden. Die andere Hälfte muss nun erneut in 2 gleichgroße Teile getrennt werden. Ein Teil hiervon wird mit 5g Kakao und einem kleinen Schuss Milch zu einem hellbraunen Teig geknetet. Der andere Teil wird mit 15g Kakao und einem größerem Schuss Milch zu einem dunkelbraunen Teig geknetet. Alle drei Teigsorten müssen nun an einem warmen Ort etwa eine Stunde lang gehen.

Leopardenbrot 4

Nach dieser Zeit kann der Teig weiter verarbeitet werden. Um das Leopardenmuster zu bekommen werden zunächst aus dem hellbraunen Teig etwa 7 bis 8 Teigrollen geformt, die so lang wie die Brotbackform sind. Diese Teigrollen werden dann zunächst in den dunkelbraunen Teig eingerollt und schließlich in den hellen Teig eingewickelt. Schließlich solltest Du 7-8 Teigrollen haben die aus 3 Schichten bestehen. Um das Ganze noch etwas deutlicher zu machen, habe ich noch diese kleine Skizze für Dich.

Skizze Leopardenbrot

Die fertigen Rollen werden nun in die gefettete Kastenform gelegt, dabei können sie ruhig unregelmäßig gestapelt werden. Ein Leopard ist ja auch nicht perfekt gleichmäßig gepunktet. Schließlich sollte der Teig nun noch etwas ruhen und dabei auch wachsen. Am Ende habe ich das Brot mit Milch bestrichen und 40-45 Minuten bei 170 Grad gebacken. Dabei muss der Backofen nicht unbedingt vorgeheizt sein. Wir haben das Brot gerne nachmittags statt Kuchen gegessen und dann einfach mit Butter genossen. Wie gefällt Dir das Brot? Lust es mal nachzubacken?

Liebe Grüße

Gesa

Leopardenbrot 3

By | 2016-10-25T14:06:21+00:00 Februar 6th, 2016|Allgemein, Ge-backen|7 Comments

7 Comments

  1. Regina 7. Februar 2016 at 00:35 - Reply

    Klingt nach ganz viel Arbeit – also nix für mich…
    Aber rein optisch der Hammer!!!! Sowas von cool! Also essen würde ich es schon :-))
    Sind Leoprints wieder in;-) ?
    Liebste Grüsse aus der Nachbarschaft!

  2. Gesa 7. Februar 2016 at 19:39 - Reply

    Liebe Regina,
    ach Leo geht doch immer – und zum Fasching sowieso! Ein bißchen Arbeit ist es schon, aber mit kneterfahrener Hilfe geht es dann doch recht gut!
    Liebste Grüße zurück und auf bald hoffentlich, Gesa!

  3. Gourmettatze 10. Februar 2016 at 16:30 - Reply

    Liebe Gesa,
    das sieht fabelhaft aus. Viel zu schade zum rein beißen 🙂
    Klasse Idee und schöne Fotos.

    viele Grüße,
    -Swetlana

  4. Gesa 14. Februar 2016 at 17:38 - Reply

    Liebe Swetlana,
    na, für eine Gourmettatze klingt das Leopardenbrot ja sehr passend! Danke für Deinen lieben Kommentar!
    Viele Grüße,
    Gesa

  5. Tessa 15. Mai 2016 at 11:10 - Reply

    Sieht genial aus, das ist bestimmt ein Hingucker auf jedem Kindergeburtstag. Werde es versuchen nachzubacken, im Brotbackautomaten nicht im Backofen. Mal sehen wie es wird. Berichte gerne darüber

    • Gesa 16. Mai 2016 at 19:02 - Reply

      Liebe Tessa,
      da bin ich mal gespannt wie das mit einem Brotbackautomaten funktioniert! Obwohl ich sehr maschinenverliebt in der Küche bin, hat so ein Brotbackautomat noch keinen Einzug bei uns gehalten!
      Liebe Grüße
      Gesa

  6. theothercara 29. Juli 2016 at 20:38 - Reply

    Das sieht wirklich köstlich aus!

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