Ge-kocht: Hühnersuppe aus dem Schnellkochtopf

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Ge-kocht: Hühnersuppe aus dem Schnellkochtopf

Suppengemüse 1

Manchmal muss es einfach ein gute selbstgemachte Hühnersuppe sein! Was für ein Tag! In Hamburg ist  schon richtig der Herbst eingekehrt. Schöner Herbst mit wunderbarem Sonnenschein. Aber als wir uns heute morgen um 8.00h auf den Weg zur KiTa gemacht haben, kamen schon kleine weiße Atemwolken zum Vorschein. Ein untrügliches Zeichen für den kälter werdenden Herbst. Da muss natürlich die Kindergarderobe angepasst werden. Aber wie das in dem Alter  um 4 nun mal so ist: Plötzlich ist alles zu klein; Strumpfhosen, Unterhemden, langarmige T-Shirts. Daher ging es nach der Arbeit um 16h erst mal zur Kita und dann direkt zum Einkaufszentrum. Und dann gibt es ja so Tage an denen Shopping mit Kind nach einem KiTa Tag keine gute Idee ist. Kennt Ihr, oder?
Ich sage nur 4 mal Toilettenbesuch und zwischendurch Verstecken in der staubigsten und hintersten Ecke des Ladens. Anprobiert wurde an diesem Tag gar nichts, das haben wir zu Hause nachgeholt. Nach 3 Tagen Rekonvaleszenz. Endlich wieder zu Hause, hatte ich so richtig Lust auf „Soulfood“ das zum Wetter passt. Und was passt besser als eine echte, selbst gemachte Hühnersuppe. Aber leider ist das ja eigentlich eine ziemlich langwierige Angelegenheit die man nicht so schnell mal um 18h ansetzen kann um dann noch kinderkompatibel zu essen. EIGENTLICH!

Und nun kommen wir zu einem wirklich familienfreundlichen Küchentool, das ich Euch nur allzu lange schon vorstellen wollte. Ich benutze es wirklich oft und habe es mir von meiner Familie schenken lassen bereits bevor ich von Fissler und der wunderbaren Mel von GourmetGuerilla zu einem Kochevent in Hamburg eingeladen wurde. Einige werden es jetzt schon erraten haben, es geht um den Schnellkochtopf und das Schellkochtopfen.

Ehrlich, ich hatte früher ordentlich Respekt vor dem Ding, immerhin wird hier mit Hochdruck gekocht und wie alle kennen doch noch die dampfenden, zischenden Dinger von der Oma die immer kurz davor standen zu explodieren. Aber sobald man versucht etwas Zeit in der Küche zu optimieren, stößt man sehr schnell auf den Schnellkochtopf. Und dort hat sich in den letzten Jahren auch ordentlich was getan. Und warum kann man durch den Schnellkochtopf Zeit sparen? Das Geheimnis liegt im luftdichten Verschließen des Topfes. Dadurch kann während des Kochens im Topf ein Überdruck entstehen, der die Siedetemperatur des Kochwasser auf 116 Grad Celsius erhöht und so die Garzeit der Speisen deutlich verkürzt. Und was bedeutet verkürzt? Das bedeutet, das meine Kartoffeln (mittelgroß, vorw. festkochend) in 10 Minuten gar sind und das super leckere Risotto-Rezept von Mel nur 5 Minuten Garzeit braucht. Und meine komplett selbstgemachte Hühnersuppe nur 20 Minuten Garzeit hat.

Hühnersuppe 2

Also, gerade in unserem Familienalltag können wir diesen Zeitgewinn wirklich gut gebrauchen. Und dank des tollen Events bei Fissler habe ich noch viele neue Ideen für den Schnellkochtopf bekommen. Aber manchmal ist Altbewährtes auch nicht schlecht und daher kommen wir jetzt zum Rezept für die selbst gemachte Hühnersuppe aus dem Schnellkochtopf.

Ihr braucht folgende Zutaten:

rezept Hühnersuppe

Jetzt geht es an die Zubereitung. Ich lege mir von dem Suppengemüse einen kleinen Teil beiseite, den ich später fein schneide und als Einlage für die fertige Suppe verwende. Den größten Teil allerdings schneide ich nur in ganz grobe Stücke und beginne dann schnell damit die Suppe anzusetzen. Dafür wird die Zwiebel mit brauner Schale nur einmal halbiert und dann mit der Schnittseite auf den Boden des Schnellkochtopf gelegt. Hier wird die Zwiebel ohne Öl etc. ganz trocken etwas angeröstet. Sobald sich ein leichtes Röstaroma erschnuppern lässt, gebe ich auch das andere Suppengemüse für etwas Röstung in den heißen Topf. Alles kurz anbräunen lassen und dann mit etwas Wasser ablöschen. Jetzt kommt das Hühnchen in den Topf. Ob Ihr ein ganzes Suppenhuhn oder vielleicht nur ein paar Schenkel mit Haut und Knochen verwendet, bleibt Euch überlassen. Ich nehme meistens ein halbes Suppenhuhn.

Nun gebe ich noch mehr Wasser hinzu, und zwar so viel, das Hühnchen und Gemüse knapp bedeckt sind. Lorbeerblätter, Pimentkörner, Salz und Pfeffer und schon kann man den Schnellkochtopf schließen. Wer mag kann natürlich auch etwas Ingwer oder Tomate in den Suppenansatz geben – ganz nach Gusto. Ich lasse die Suppe auf der Stufe 2 meines Schnellkochtopfes garen. Das dauert bei meinem sehr grob geschnittenem Gemüse etwa 20 Minuten. In dieser Zeit kann ich das Suppengemüse, das ich auch als Einlage für die Suppe verwenden möchte schön und in kleine appetitliche Stücke schneiden. Nach der Kochzeit und dem Abdampfen des Schnellkochtopfes nehme ich zunächst das Hühnchen aus dem Topf und stelle es beiseite, damit es etwas abkühlen kann. Den Rest der Suppe gieße ich durch ein Sieb ab, da ich das verwendete Suppengemüse nicht weiter in der Suppe brauche. Dabei werden auch automatisch eventuelle Schaumreste etc. entfernt. Die aufgefangene Brühe ist nun meine Suppe, die ich mit dem feinen Suppengemüse für etwa 5-10 Minuten noch einmal auf den Herd stelle. So wird das als Einlage geplante Gemüse gegart und ich kann in Ruhe das Hühnchenfleisch von den Knochen lösen und für die Suppe klein schneiden. Nun nur noch das finale Abschmecken mit Salz und Pfeffer und schon ist die Suppe fertig.

Ich habe diese Suppe schon richtig oft gemacht, immer wieder ein bisschen anders, je nach dem was gerade noch so im Haus ist kann man ja immer etwas variieren. Und ich bin mir sicher, dass ich sie diesen Herbst auch wieder richtig oft machen werde, denn für mich steht eines fest: Ich kenne eigentlich kein besseres Hausmittel bei Krankheiten wie Erkältungen etc. als eine gute selbst gemachte Hühnersuppe, bei der man weiß was drin ist.  Und dank Schnellkochtopf ist es wirklich fix fertig.

Hühnersuppe 1

Achtung! Manch einer könnte meinen, dass es sich jetzt um Werbung handelt. Tatsächlich ist es aber meine eigene Meinung und ich habe mir den Schnellkochtopf schon vor meiner Eventeinladung selbst gewünscht und von meiner Familie geschenkt bekommen.

Ihr habt immer noch zu viel Respekt vor einem zischendem Ungetüm in der Küche? Oder seit Euch noch unsicher, was die Zubereitung im Schnellkochtopf angeht? Dann hat Fissler da eine ganz intelligente Lösung für Euch parat. Es gibt nämlich einen Schnellkochtopf der einen Kochassistenten und eine App mit leckeren Rezepten vereint. So wird jeder Schritt erklärt und man lernt nebenbei noch tolle neue Rezepte kennen. Die App (167MB) gibt es inzwischen für iOS und Android und tatsächlich funktioniert die Kommunikation zwischen dem Schnellkochtopf und der App wirklich richtig gut. Super ist der Schnellkochtopf übrigens auch zum Kochen von getrockneten Bohnen, Erbsen oder Linsen. Große weiße Bohnen  oder auch Wachtelbohnen können uneingeweicht im Schnellkochtopf für 25 Minuten gekocht werden, und sind dann für die weitere Verwendung schon fertig! Daher werde ich bestimmt bald den Tomaten-Bohnen-Brot-Salat aus der Fissler-App ausprobieren!

Was ist denn Euer liebstes Rezept, welches nach einem stressigen Tag alles wieder ins Lot rückt?

Liebe Grüße

Gesa

By | 2016-10-25T14:06:22+00:00 Oktober 1st, 2015|Allgemein, Ge-kocht, Ge-tan|3 Comments

3 Comments

  1. Karina M 8. Februar 2016 at 21:12 - Reply

    Klingt nicht nur lecker, liest sich auch lecker und sieht lecker aus – kurz gesagt: Das werde ich nachkochen. 🙂
    Danke für den coolen Tipps!
    Karina

    • Gesa 8. Februar 2016 at 22:02 - Reply

      Gerne Karina, viel Spaß dabei und guten Appetit!

  2. Ellen Houston 4. Januar 2017 at 11:34 - Reply

    Hallo, ich habe mir einen elektrischen Schnellkochtopf zugelegt da ich einmal an einem Tag wegen eines normalen Schnellkochtopfes zweimal meine Küche putzen durfte :/ .Ich liebe mein Gerät und koche fast täglich damit. Zu meinen Gerichten gehören Eintöpfe, Braten, Rippchen, Pulled Pork, One Pot Pasta, Fisch/Shrimpgerichte…
    Aber jetzt zu Deiner tollen Suppe, die hört sich fantastisch an und ich werde sie heute ausprobieren. Die Suppe wird es sicher öfter bei uns geben. Vielen Dank für Dein Rezept! Lass es Dir gut gehen 🙂 .

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