Ge-lesen: Das Rosie-Projekt

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Ge-lesen: Das Rosie-Projekt

Es war ein bißchen ruhig hier die letzte Zeit, weil ich echt viel unterwegs war. Sowohl beruflich als auch privat. Ein Wochenende war ich übrigens am Thuner See in der Schweiz, ein ganz wunderschönes Plätzchen wenn Ihr mal da sein solltet. Mit in mein Köfferchen zurück hat es eine schöne Packung Schweizer Pralinen geschafft, die leider schon fast alle wieder verschwunden sind. Und in meinem Handgepäck als mein ständiger Begleiter war diese Lektüre: Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion.

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Vielleicht habt Ihr es ab und zu auf meinem Blog schon mal mitbekommen, in meinem Leben 1.0 bin ich Naturwissenschaftlerin. Studiert habe ich Biologie und auch lange und viel im Labor gearbeitet. Ich mag es sehr in Projekten zu arbeiten, Daten zu analysieren und daraufhin weitere Hypothesen aufzustellen und zu überprüfen. Genau so geht es auch der Hauptfigur Don Tillmann in dem Buch „Das Rosie-Projekt“. Er ist ein echter verschrobener Genetiker auf der Suche nach einer Lebenspartnerin. Und startet dazu ein Projekt.
Etwas anders ist Don aber schon. Er selbst sagt, er ist nicht kompatibel. Empathie liegt ihm nicht – Gefühle aus den Gesichtern anderer Menschen zu lesen, fehlt im schwer. Er hat nicht viele Freunde. Und so geht er das Projekt „Ehefrau“ auch etwas anders an – eben rein logisch. Der Autor Graeme Simsion beschreibt in dem Buch auf sehr amüsante Weise wieso gerade die völlig ungeeignete Rosie vielleicht doch die ideale Ehefrau sein könnte. Logisch ist das nicht – aber wie könnte Liebe denn auch logisch sein?
Im Klappentext des Buches steht ein Zitat des Daily Express „Ein Märchen für unsere Zeit, das die erlösende Kraft der Liebe feiert“. Ehrlich gesagt hat mich dieses Zitat am Anfang etwas abgeschreckt. Es klingt sehr schwülstig und eben viel zu sehr nach Märchen. Aber ein Märchen ist das Buch für mich eigentlich nicht – na gut, es geht um Liebe, es kommt ein schrulliger Held vor und es hat ein Happy End – aber trotzdem ist es nicht zu märchenhaft. Es beschreibt die modernen unterschiedlichen Facetten der Partnersuche, und dies stets mit einer Leichtigkeit und einem Augenzwinkern. Es ist eine wirklich schöne Lektüre, deren Stimmung mich sofort gepackt hat, so dass ich das Buch trotz Arbeit innerhalb von 3 Tagen durchgelesen habe. Das ist schon mal ein Qualitätsmerkmal. Ich habe oft gelacht, manchmal gestaunt und so ein ums andere Mal gedacht, dass doch jeder von uns irgendwie ganz anders ist. „Und das ist auch gut so!“ Uih, was für ein Schlusszitat!
Damit noch ein Abschlussbild vom Thuner See, wo es wirklich ganz zauberhaft war.

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Liebe Grüße
Gesa

By | 2016-10-25T14:06:23+00:00 Februar 5th, 2014|Allgemein, Ge-lesen, Ge-tan|2 Comments

2 Comments

  1. Regina 5. Februar 2014 at 10:12 - Reply

    Ich bin auch ganz anders als die anderen! Manchmal ist das schlecht, meistens find ich mich gut. Treffen? Mal woanders oder am gewohnten Ort? Ich merk schon, Du stehst auf Berge! Leider zu weit weg

  2. Leezenland 7. Februar 2014 at 23:09 - Reply

    Das Buch klingt interessant – und das Foto vom Blick auf den See ist toll!! Viele Grüße
    Gesa

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