Ge-hört: The Editors

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Ge-hört: The Editors

eisrose

Werbung – oder Tipp – ganz wie man es sehen möchte. Allerdings unbezahlt und nur weil ich es selbst schön finde!

Ich höre Indie-Rock….habe ich gerade eben fest gestellt. Habt Ihr einen Überblick über die Musik-Genres? Ich anscheinend nicht, denn ich hätte die Band „The Editors“ jetzt eigentlich nicht zum Indie-Rock gezählt, aber so steht es bei Wikipedia. Ganz egal in welches Genre dieses Lied gehört, ich mag  „A Ton of Love“. Woran könnte das liegen? Weil ich bei dem Lied sofort an gute alte Zeiten denken muss.

Ich denke an Zeiten als ich noch studierte, Lederhosen und Sweatshirts mit abgeschnitten Bündchen trug und auf U2 Konzerte ging. Gerade heute habe ich einen alten Studienfreund getroffen und wir schwelgten zusammen in Erinnerungen. Ist es nicht komisch, dass man schon jetzt in dieses Gerede kommt von der guten alten Zeit? Ich fühle mich nicht so alt, und trotzdem beginnt man schon alte Geschichten raus zu kramen, darüber zu lachen was man „früher“ so angestellt hat und was die alten Kumpels so treiben. Ich habe immer gedacht, dass ich nicht so werde, aber es ist wohl unvermeindlich. Und sehr schön…und dann kommt so ein Lied im Radio und plötzlich schießen einem 1000 Erinnerungen in den Kopf, Sachen an die man schon lange nicht mehr gedacht hat, werden plötzlich wieder lebendig. Und obwohl dieses Lied aktuell ist, ist der Stil genau meine Erinnerung an U2 Zeiten. Hach, was war das schön (damals)….

Liebe Grüße
Gesa

By |2018-07-29T21:52:40+00:00November 26th, 2013|Allgemein, Ge-hört|4 Comments

4 Comments

  1. Jörg 26. November 2013 at 22:35 - Reply

    Ich hatte tatsächlich erst gestern(!) so einen Rückfall in alte, sehr alte Zeiten!
    Einer meiner Kollegen drehte, während wir auf´s Essen warteten, am Küchenradio und für eine halbe Sekunde war ein kurzes Gitarrenriff, ein Fragment des Songs „Abracadabra“ von der Steve-Miller-Band zu hören, das mich in eben so kuzer Zeit zurück in die frühen achtziger Jahre – ich war so um die zehn, elf Jahre alt – in den Pausenraum unserer O-Stufe versetzte.
    Dieser Raum, genannt „Disco-Raum“, war tatsächlich hergerichtet wie eine echte Disco, geschmückt mit fetzigen und grellbunten Wandbildern, bunten Blitzlichtern, kuschelsofas und Tischen auf denen man sitzen(!) durfte. Natürlich gab es auch die fast schon obligatorische Discokugel!
    Als ich also damals diesen Raum das erste mal betreten durfte war es, und es spielte dazu eben jener Song der Steve-Miller-Band, als wenn sich eine Tür in ein für mich völlig neues, bis dahin verbotenes Land geöffnet hätte: die Jungs, vor allem die „Großen“, wie wir die etwas älteren nannten, lümmelten konspirativ in den dunkleren Ecken und in Sitzsäcken herum, rauchten heimlich oder machten irgendwelchen Scheiß. Und dann gab es da die „großen“ Mädchen, die zu den neuesten Hits und Klassikern tanzten – tanzten, so völlig anders als es die Mädchen auf unserer vorigen Grundschule taten – und die Lichter blitzten und blinkten wild im Takt zu den wirbelnden Wildlederstiefeletten! Was für eine neue Welt, was für neue Perspektiven taten sich da auf!
    Ich habe bestimmt seit Jahren nicht mehr an diese Zeit und den „Disco-Raum“ der OS denken müssen, aber dieser eine Songschnipsel, diese halbe Sekunde hat alles sofort wieder lebendig gemacht, so, als wäre es erst eben gewesen, dass die gelbe Schwingtür sich zum ersten mal für mich geöffnet hatte!

    • Gesa 27. November 2013 at 20:14 - Reply

      Lieber Jörg,
      oh ja, diesen Song kenne ich auch so gut! Aber einen Disco Raum hatten wir nicht, das klingt natürlich mega cool. Und das tatsächlich in der Schule? Wahnsinn. Ich kenne diesen Song aus unserem CVJM Keller. Klingt erst mal etwas komisch, aber unser CVJM Keller war in etwas vergleichbar mit Eurem Disco-Raum. Nur waren es drei Räume, einer komplett mit Eierpappen verkleidet für die laute Musik und Bandproben, ein Durchgangsraum mit Bar und ein Raum mit Billardtischen oder Kicker, da bin ich mir nicht mehr so sicher. Es gab dort jedenfalls coole Partys, man konnte die Räume auch für private Feiern mieten. Allerdings war ich da schon etwas älter als O-Stufe (für alle Nicht Niedersachen – Orientierungsstufe 5./6. Klasse). Und wenn man dort endlich Zutritt erhielt, war man natürlich sehr stolz und megacool! Hach ja….
      Viele liebe Grüße
      Gesa

  2. anja/ das tuten der schiffe 27. November 2013 at 15:54 - Reply

    liebe gesa,
    da triffst du mit diesem post bei mir einen ganz tiefliegenden nerv… und interessanter weise haben vielen meiner erinnerungen auch mit bono, u2 und der zeit drumherum zu tun… ich war so verknallt in bono, als ich so 14-17 war… mein ganzes zimmer war mit bildern tapeziert. und meine eltern haben mir ne karte auf dem schwarzmarkt für ein konzert mit u2 und b.b.king gekauft… als ich die geschenkt bekam, hatte ich eine art hysterischen nervenzusammenbruch vor freude.
    was gerüche und lieder angeht, neige ich leider seeehr zur sentimentalität. leider deshalb, weil ich gerne eine wäre, die nach vorne und im jetzt lebt…
    ok, zwie lieder, die mich jedes mal tief berühren: „1000 x berührt“ von klaus lage… weil es 1zu1 zu meiner ersten großen liebe und mir passt (unsere mütter kegeln heute noch zusammen) und „ohne dich“ von selig, weil ich es in mehreren urlauben mit meiner damals besten freundin mit ihr betrunken auf verschiedensten dachterrassen von gomera gesungen habe. .. ach, und ich könnte noch was zu every breath you take schreiben, oder zu so lonely von the police…puh!
    huch, das waren ja viele offenbarungen…
    ich hab den gemeinsamen kaffee nicht vergessen. ich glaube, wir haben uns ne menge zu erzählen! liebe liebe grüße, anja

    • Gesa 27. November 2013 at 20:39 - Reply

      Liebe Anja,
      WWWAAAAASSSS, Du warst auf dem Konzert mit U2 und B.B. King? Ich werde wahnsinnig! Rattle and hum, meine erste selbstgekaufte CD als ich meine richtige Stereoanlage (von meinem Komfirmationsgeld) gekauft habe. Unendlich gehört, wieder und wieder. Ich war ja mehr so der The Edge Fan. Zum Konzert von U2 habe ich erst dann erst geschafft als ich etwas älter war. Ich war auf der Zoo Tv Tour, was ja dann nicht mehr ganz dem ursprünglichen U2 Stil entsprach. Ein unvergessliches Erlebnis war es es trotzdem. Oh, und 1000x Mal berührt ist auch mein ganz großer Klassiker, und und und Deine ganzen anderen genannten Songs auch….Ich werfe dann mal noch „in the air tonight“, „Junimond“ (natürlich von Rio Reiser) und „Paradise City“ in den Raum! Da tun sich wirklich immer mehr Parallelen auf! Kaffee sehr gerne, ich würde mich total freuen!
      LG
      Gesa

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