Ge-backen: Focaccia mit Olivenöl

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Ge-backen: Focaccia mit Olivenöl

Focaccia 3

Aussen knusprig und innen schön weich, noch lauwarm aus dem Ofen und mit einer tollen Note von Olivenöl und Kräutersalz ist Focaccia wirklich die ideale Grillbeilage. Dies aus der Region Ligurien in Italien bekannte Brot erkennt man ganz schnell an dem Lochmuster. Die Löcher werden mit dem Finger oder einem Löffelstil in den ungebackenen Brotteig gepresst und dann mit Olivenöl gefüllt. So ergibt sich eine wunderbare Kruste. Wenn ich dieses Brot backe kann ich mich am Grillabend eigentlich alleine von den Beilagen ernähren. Grundlage für das Brot ist ein Hefeteig, das bedeutet also etwas Vorbereitung damit der Teig in Ruhe gehen kann. Folgende Zutaten braucht Ihr für das Focaccia Rezept:

Focaccia rezept

Zunächst wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt. Die Hefe löse ich im lauwarmen Wasser mit dem Salz und dem Öl auf. Dann gebe ich die ganze flüssige Mischung in eine Mulde in die Mitte des Mehls und rühre nach und nach vom Rand mehr Mehl ein. Schließlich vermische ich alles zusammen zu einem Teig und forme daraus eine Kugel. Diese wird zum Gehen abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt. Ich nutze dafür oft den Backofen, den ich vorher auf 50 Grad erwärmt habe. Wenn ich den Teig dann in den Ofen stelle mache ich ihn wieder aus, sonst trocknet der Teig zu stark aus. Der Teig ist gut, wenn er etwa das Doppelte seines Volumens erreicht hat. Dies ist spätestens nach 1 Stunde passiert. Nun wird der Teig erneut durchgeknetet und in die entsprechende Fladen-Form gerollt. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech sollte das Brot jetzt erneut etwa 15 Minuten abgedeckt gehen können. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, werden mit dem Finger oder dem Löffelstiel die Löcher hinein gedrückt.

Focaccia 1

Diese Löcher werden dann mit den 50 ml Olivenöl gefüllt. Wichtig ist natürlich, dass Ihr richtig gutes Olivenöl nehmt, also welches, dass im puren Geschmack eher mild und fruchtig ist und nicht zu bitter. Denn schließlich wird das ganze Brot diesen Geschmack annehmen. Am Ende das Brot noch mit groben Meersalz oder Kräutersalz bestreuen und für 20 Minuten bei 200 Grad backen. Man kann das Brot auch noch belegen, dabei sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Oft findet man Focaccia mit Oliven, dann wird jedes Loch im Teig nach dem begießen mit Olivenöl noch jeweils mit einer Olive gefüllt. Oder man lässt die Löcher weg und belegt den Teig insgesamt mit Zwiebeln, Tomaten, Käse, Rosmarin oder auch Sardinen, träufelt dann das Olivenöl über die gesamte Fläche und ab in den Ofen. Ich habe bei meiner Variante noch ein ganz spezielles Salz verwendet, ein kleines Mitbringsel von unserem Sardinien-Urlaub: Meersalz mit Myrte.

Focaccia 4

Die Beeren und die Blätter der Myrte werden auf Sardinien sehr breit genutzt. Aus ihnen wird auch der traditionelle Likör Mirto hergestellt. Bei dem Salz von Sarboris Salius wird sardisches Meersalz mit einem Extrakt der Beeren und Blätter der Myrte aromatisiert. Dies passt sehr gut zu kräftigen Speisen und Fleischgerichten.

Ich bin ja im Moment total im Brot-Back-Fieber. Wer mir auf Instagram folgt wird gesehen haben das es dieses Wochenende schon wieder etwas selbst Gebackenes gab, diesmal das französische Brioche. Das Rezept findet Ihr bald auf dem Blog. Was ist denn Euer bestes Brot-Rezept?
Liebe Grüße
Gesa

By | 2016-10-25T14:06:23+00:00 August 10th, 2014|Allgemein, Ge-backen|7 Comments

7 Comments

  1. Krisi 10. August 2014 at 15:01 - Reply

    Wow das Focaccia sieht super aus* Sehr lecker. ich liebe Focaccia zum Grillen, habe es aber noch nie selber gebacken!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  2. shelynx 10. September 2014 at 12:14 - Reply

    Oh… Focaccia wollte ich ja ewig mal machen… ich liebe es… das sieht gar nicht so schwer aus. Vielen Dank!

    • Gesa 10. September 2014 at 13:07 - Reply

      Hallo Shelynx,
      wie schön dass Du gleich vorbei schaust! Freut mich dass Dir das Rezept gefällt. Ist wirklich ganz einfach!
      Liebe Grüße
      Gesa

  3. Katja 30. September 2014 at 18:49 - Reply

    Hallo Gesa,
    danke für das Rezept – werde ich gleich mal zu dem aus der Toskana importierten Chianti backen 🙂
    Ich bin totaler Fan von diesem „Wurzel-Brot-Rezept“
    http://www.hefe-und-mehr.de/2013/06/wurzelbrot/#more-10128
    Vielleicht auch was für Dich?
    Liebe Grüße
    Katja

    • Gesa 30. September 2014 at 20:48 - Reply

      Hallo Katja,
      na das ist ja schön, dass Du mal vorbei schaust! Wurzel Brot klingt in der Tat spannend. Als nächstes gibt es hier bald ein Brioche Rezept, ich liebe es ja Brot selbst zu backen!
      Liebe Grüße
      Gesa

      • Katja 30. September 2014 at 21:14 - Reply

        Ja ich auch! Ich backe mittlerweile meine Brote und Brötchen fast nur noch selbst (häufig von „Hefe & Mehr“ oder „Plötzblog“) und seit ich einen hervorragenden Sauerteig von Boris K. bekommen habe, macht‘ s erst richtig Spaß 🙂

        • Gesa 30. September 2014 at 21:29 - Reply

          Am schönsten ist es wenn der Duft durch die Wohnung zieht und man das frische Brot noch warm genießen kann!

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