Ge-dacht: meine Philosophie der Socken Part II

philosophie der SockenIch habe im ersten Teil zu meiner Philosophie der Socken bereits über meinen kleinen Tick berichtet. Heute trage ich schwarze Socken und hoch geschlossene Schuhe.

Schwarz gilt allgemein als Farbe der Trauer, steht aber auch für Eleganz und Würde oder sogar Einsamkeit und Leere. Ich persönlich verbinde mit Schwarz auch Kraft und Autorität: Betrachtet man ein Bild mit vielen bunten Farben so stechen selbst kleine Akzente in einem echtem Schwarz deutlich hervor.

Und heute brauche ich Kraft. Die letzten Tage war ich etwas antriebslos und deprimiert. Und das mag ich gar nicht an mir. Es soll heute also unbedingt ein Ende haben und ich wünschte mir heute morgen einen kräftigen und forschen Schritt um mit neu gewonnener Energie in den Tag zu starten. Ich habe heute viel vor und möchte dafür geerdet sein.

Mal sehen wie sich der Tag so gestaltet und ob meine Socken heute ihren Dienst erfüllen.

Was verbindet Ihr mit der Farbe schwarz?

Liebe Grüße

Ge-sa

Ge-Näht: Vogelmobile

Voegelchen 1

Wir leben in einer kleinen grünen Oase mitten in Hamburg und ich liebe es den Vögeln bei uns im Garten zuzusehen. Ich kann Rotkehlchen, Zaunkönigen, Amseln, Meisen und auch Eichelhäher bei uns beobachten, und unser kleines Glück macht das genauso gerne wie ich. Meine romantische Seite liebt insbesondere die blauen Stunden des Tages, wenn die Vögel ihre Lieder trällern und der Tag langsam beginnt oder endet. Und so musste ich nicht lange überlegen, welche Art von Mobile ich für das Kinderzimmer nähe. Zudem passt es perfekt zu unserem Wandtatoo, das sich schon vorher in dem Zimmer befand.

Ich habe 6 Vögel aus Stoffresten genäht und für die Applikation im Brust-Bauchbereich Filz benutzt. Gefüllt habe ich die Vögel nur ganz leicht mit Füllwatte. Als Aufhängung habe ich einen schön verzweigten echten Ast gewählt, der vorher ein paar Wochen in unserem Keller trocknen konnte. Und hier nochmal ein Vogel im Detail.

Voegelchen 2 bearb

Ich finde dieses Mobile immer wieder schön wenn ich es sehe und freue mich sehr, dass auch unser kleines Glück immer wieder darauf zeigt und „TdiTdi“ ruft, ihr ganz eigener Begriff für alle Vögel. Mobiles für Kinder mag ich ganz besonders gerne und wir haben auch noch eines über dem Wickeltisch. Das werde ich ein anderes Mal zeigen. Wußtet Ihr eigentlich dass man Mobiles als kinetische Kunst bezeichnet. Insbesondere Alexander Calder hat diese Kunstform genutzt und eines seiner Zitate lautet: „Wenn alles klappt, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht.“ (Jacob Baal-Teshuva: Alexander Calder 1898–1976. Verlag Taschen, ISBN 3-8228-7915-0)

Ich finde dieses Zitat unheimlich passend, was meint Ihr?

Liebe Grüße Ge-sa

Ge-kocht: Schinken-Lauch Tarte

Lauch-Tarte

Ist das jetzt Ge-backen oder Ge-kocht?

Nun gut, auf alle Fälle ist es Ge-gessen, weil die Tarte so lecker und ein tolles Abendessen ist. Wenn man die Tarte noch mit einem Salat und einem schönen Wein kombiniert, dann kann man sie auch wunderbar für ein Essen unter Freunden verwenden. Sie läßt sich gut vorbereiten und es bleibt genug Zeit sich um die Gäste zu kümmern!

Als Boden verwende ich einen klassischen Mürbeteig aus 250g Mehl, 125g weiche Butter 1 Eigelb und 50ml Wasser. Den Teig kann man auch gerne schon etwas würzen, auf alle Fälle mit Salz, aber auch Pfeffer oder etwas Kümmel passen sehr gut. Alle Zutaten zügig verkneten und dann erst mal in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen. Ich mache das z.B. auch morgens vor der Arbeit, wenn sich abends Gäste angekündigt haben. Nur muss man daran denken, den Teig rechtzeitig vor dem Ausrollen wieder raus zu legen, etwa 30 Minuten früher ist gut. Ausrollen und eine Springform von 26cm nutzen, den Teig schon mal 20 Minuten bei 200°C blind backen.

Für den Belag 3 Stangen Lauch, 1 Zwiebel und 100 g geräucherter, durchwachsener Bauchspeck zusammen mit Salz, Pfeffer und Kümmel andünsten. 300ml Sahne, 3 Eier und 1 Eigelb verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Mürbeteigboden aus dem Ofen nehmen und den gedünsteten Lauch gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen. Sahne-Ei-Guss darüber gießen und den Kuchen weitere 35 bis 40 Minuten backen. Ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann in Stücke schneiden und servieren.

Hoffe es hat Euch geschmeckt?

Liebe Grüße

Ge-sa

 

Ge-bastelt: Löffeleierlei

Ostereierlei größer

Ostern schmücke ich in der Regel nicht besonders viel, aber ein paar süße Hasen hier und ein paar gefärbte oder bemalte Eier dort sind für die Feiertage dann doch bei uns zu finden. Dieses Jahr hat sich noch eine andere selbstgemachte Osterdeko dazugesellt. Durch die Form muten meine Anhänger nämlich österlicher an, als sie ursprünglich gedacht waren. Ich wollte ein paar Anhänger in verschiedenen Farben mit einer leicht dreidimensionalen Form für Zweige und Sträuße gestalten. Daher habe ich mit Modelliermasse in der Form von Esslöffeln kleine Ovale gestaltet und am Löffelstielansatz ein Loch zum Aufhängen geformt. Die Modelliermasse habe ich etwa 48 Stunden in den Löffeln trockenen lassen, danach fein abgeschmirgelt und schließlich mit glänzendem Lack in den Farben grau, weiß, schwarz und als besonderen Akzent gelb bemalt. (Mein Frühlings/Sommerdeko-Thema für unseren Wohnbereich soll nämlich ebenfalls „Gelb“ werden, ich werde noch davon berichten.)

Loeffeleierlei 2

Loeffeleierlei 3

Durch die leicht geschwungene Form sehen die Anhänger gerade in Bewegung besonders interessant aus. In Kombination mit ein paar bemalten Eiern ist damit unser Osterstrauß fertig gestaltet. Mal sehen, ob ich die Anhänger auch nach Ostern noch als frühlingshafte Deko angemessen finde- was meint Ihr?

Liebe Grüße

Ge-sa

Ge-dacht: meine Philosophie der Socken

philosophie der Socken

Ich habe da so einen kleinen Tick: Ich habe für mich eine Philosophie der Socken entwickelt und praktiziere sie fast täglich.

Letzte Woche z.B. hatte ich einen Tag der dringend sehr bunte Socken benötigte. Sie waren wild gemustert mit zwei verschiedenen Blautönen und tollen orangen Streifen. Das bedeutete für mich: Ich brauchte dringend eine kleine Aufmunterung zwischendurch weil mein Arbeitstag voller Termine war, die eher Pflichterfüllung oder lästige Tätigkeiten waren. Ein öder Tag ohne schöne Highlights sondern eher mit Terminen auf die ich mich überhaupt nicht gefreut habe. Ganz im Gegenteil waren sogar zwei Termine dabei, die ich eher als unangenehm einstufen würde. Und manchmal ist es bei diesen Terminen dann der richtige Moment meine Gedanken zu den Socken schweifen zu lassen. Eigentlich ist es fast meine kleine geheime Rebellion. Ich sitze im Meeting, ärgere mich vielleicht sogar über den Verlauf und kann dann denken: „Ha! Wenn Ihr wüsstet, was ich für Socken anhabe!?“ Und damit schleicht sich ein kleines Lächeln auf mein Gesicht und ich freue mich über mein Geheimnis. Komisch? Seltsam? Zeichen für ein geringes Selbstbewusstsein, weil bei meinen geschlossenen Schuhen kein Mensch mein Statement mitbekommt? Kann schon sein…..Aber für mich irgendwie das richtige Mittel  lästige Pflichten mit einem Lächeln zu begegnen.

Es gibt auch Tage für schwarze Socken oder einfarbige grüne. Aber davon später einmal mehr. Habt Ihr auch kleine Tricks Euren Alltag auf zu peppen?

Alles Liebe

Ge-sa

Ge-backen: Kuchen im Glas

Eigentlich war es als Mitbringsel für einen Oster-Brunch gedacht, leider muss der für uns ausfallen da unsere Kleine krank ist. Naja, der Kuchen ist eh schon seit 2 Tagen komplett verspeist da wir uns nicht zurückhalten konnten.

Kuchen im GlasApfelkuchen mit Mandelkruste

Das Besondere am Kuchen- im- Glas ist, dass man ihn wunderbar vorbereiten kann. Ich habe den Kuchen direkt in Weck-Gläsern gebacken. Sobald man ihn aus dem Ofen nimmt, die Weck-Gläser mit Gummi, Deckel und Spangen verschließen. Durch das Abkühlen entsteht ein Vakuum und der Kuchen ist damit deutlich länger haltbar. Ich habe gelesen, das man den Kuchen so bis zu sechs Wochen aufbewahren kann, allerdings ist es bei uns noch nie soweit gekommen. Ehrlich gesagt halte ich die Angabe auch für sehr optimistisch. Aber nun zum Rezept: Die Angaben sind etwa für 7-8 Weck-Gläser mit 290ml Volumen. Beim Befüllen der Gläser bitte darauf achten, dass der Kuchen noch sehr gut aufgeht, ich fülle meist nur knapp über 1/3 des Glases, damit es nachher noch schön aussieht und das Glas auch zugeht.

200g Butter
3 Eier
150g Zucker
1 EL Zitronensaft
200g Mehl
1 TL Backpulver
1,5 mittelgroße Äpfel
1 EL Puderzucker
2 EL Mandelblättchen

1. Die Butter schmelzen lassen. von dieser Butter ein bisschen verwenden um die Gläser einzufetten. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Eier mit Zucker und Zitronensaft schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Die flüssige Butter unter den Teig rühren.

2. Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln.

3. Den Teig und die Äpfel schichtweise in die Gläser füllen und mit Teig abschließen. Kuchen auf dem Rost im Backofen (Mitte) 20 Min. backen. Dann Puderzucker und Mandelblättchen mischen und auf der Teigoberfläche verteilen. Kuchen weitere 15-20 Min. backen.

4. Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort verschließen.

Ich finde die Menge in diesen Gläsern ideal für eine Person, man kann den Kuchen direkt aus dem Glas essen oder auch herausstürzen. Und? Habt Ihr Lust bekommen es nach zu backen?

Liebe Grüße

Ge-sa