Ge-kocht: 7 Tipps um angebrannte Töpfe zu reinigen

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Ge-kocht: 7 Tipps um angebrannte Töpfe zu reinigen

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Heute zeige ich Euch dreckige Töpfe und gleich dazu 7 Tipps, um angebrannte Töpfe zu reinigen und wieder richtig sauber zu bekommen. Es passiert doch wohl fast jedem mal das etwas so richtig daneben geht und sich plötzlich ein ganz unangenehmer Geruch in der Küche verteilt. Und schon ist es passiert.
Ob man nun die Milch vergessen, das Risotto nicht gerührt oder Experimente im Schnellkochtopf ausprobiert hat – es gibt viele Arten, wie man sich eine schöne braune Kruste auf dem Topfboden zulegen kann. Und in den meisten Fällen ist diese extrem hartnäckig und schwer zu entfernen. Ich habe inzwischen so einige Methoden getestet, wie man Töpfe wieder sauber bekommt und daher gibt es heute mal nicht so schöne Fotos von dreckigen Töpfen. Aber vorneweg ist eines ganz wichtig – alle Tipps die ich hier gebe beziehen sich auf Töpfe aus Edelstahl ohne Beschichtung. Beschichtungen oder z.B. Pfannen aus Gusseisen benötigen eine spezielle Pflege, daher versucht diese Reinigungsmethoden bitte nur bei Edelstahl-Töpfen. Und natürlich gibt es je nach Topfart und Hersteller und auch je nach Art des Herdes  und des angebrannten Essens Unterschiede – das bedeutet ich übernehme keine Garantie für Eure Reinigungsversuche. Aber wenn Ihr Euch an meine Tipps haltet kann eigentlich nichts passieren, außer dass es vielleicht nicht so gut reinigt wie bei mir.

1. Tipp: Sofort einweichen!

Wenn Euch ein solches Malheur passiert und Ihr am Duft erkennt, das irgendetwas schief gelaufen ist, dann versucht so schnell es geht den Topf einzuweichen. Manchmal kann man das angebrannte Essen noch retten, in dem man ohne zu rühren die noch nicht angebrannten Essensteile abnimmt und in einen neuen Topf überführt. Danach sollte Ihr so gut es geht das angebrannte Essen aus dem Topf entfernen und ihn anschließend einweichen. Das macht man am besten mit einer warmen Seifenlauge. Also bitte nicht eiskaltes Wasser in den heißen Topf füllen, sondern richtig warmes Wasser verwenden und ein bisschen Spüli hinzugeben. Denn Topf solltet Ihr dann nicht noch mal erhitzen, sondern einfach langsam abkühlen lassen. Wenn die Zeit gerade knapp sein sollte, dann lasst den Topf gerne so ein paar Stunden oder sogar über Nacht stehen.

2. Tipp: Nach dem Einweichen grobes Schrubben!

Beim Einweichen lösen sich bereits die ersten groben Schmutzreste. Ich nehme nach dem Einweichen gerne eine Spülbürste und bearbeite damit den Topfboden, um diese gröbsten Verschmutzungen zu lösen. Noch besser ist es natürlich mit einem groben Schwamm und richtig kräftiger Handarbeit – aber dazu bin ich meistens zu faul und meine Hände zu empfindlich.

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3. Tipp: Aufkochen mit Natron!

Nun kommen wir zu meinem Lieblingsschritt und ultimativen Reinigungstipp. Ich verwende Natron um den Topf von allen weiteren Resten zu befreien. Dazu den Topf leeren und den Topfboden mit 1-2 EL (je nach Topfgröße) Natron ausstreuen. Nun mit so wenig Wasser bedecken, dass der Topfboden so gerade 3mm hoch bedeckt ist. Jetzt muss man den Topf nur noch langsam erhitzen bis die Flüssigkeit aufkocht. Dabei kommt es zu einer ordentlichen Schaumbildung. Und damit der Topf nicht gleich wieder anbrennt, bitte bleibt dabei und überwacht das Ganze. Sobald es einmal richtig gekocht hat, könnt Ihr den Topf vom Herd nehmen und langsam wieder abkühlen lassen. Eventuell könnt Ihr zwischendurch nochmal mit der Spülbürste etwas nacharbeiten. Sollte dieser Schritt noch nicht reinigen um den Topf komplett zu reinigen, dann wiederholt den Schritt einfach noch mal.

4. Tipp: Aufkochen mit Backpulver!

Wer kein Natron im Haus hat, kann das Ganz auch mit Backpulver machen – denn gutes Backpulver besteht zu einem großen Teil aus Natron. Es ist nur deutlich teurer, daher empfehle ich hier eher Natron.

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5. Tipp: Essig oder Essigessenz hilft bei Kalk!

Ich habe bei meiner Recherche recht oft gelesen, das man angebrannt Töpfe auch mit Essig oder Essigessenz aufkochen kann. Das funktioniert bei mir bisher nicht wirklich gut und ist zudem gerade beim Aufkochen von Essigessenz auch echt unangenehm und auch nicht ganz ungefährlich. Für Kalkflecken in Edelstahltöpfen ist es aber das ideale Mittel und das ganze sogar ohne aufkochen. Einfach in den kalten Topf geben und 10 Minuten einwirken lassen – schon sind Kalkflecken verschwunden.

6. Tipp: Wenn nichts mehr hilft, hilft Chemie!

Wie Ihr seht habe ich mich bei meinem bisherigen Tipps bis auf den Einsatz von etwas Spüli eher bei den Hausmittelchen aufgehalten – diese Reinigungsmethoden sind mir und meinen Töpfen einfach am liebsten. Ich versuche also so gut es geht auf die Chemiekeulen zu verzichten. Aber manchmal geht es einfach nicht anders und ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Wer also schon mal einen richtig fies eingebrannten Schnellkochtopf reinigen wollte, stößt bei meinem bisherigen Tipps vielleicht an seine Grenzen. Dann empfehle ich Spülmaschinentabs, Waschpulver oder Backofenspray. Gebt 1-2 Spülmaschinentabs oder 3-4 EL Waschpulver mit 1 Liter warmen Wasser in den Topf und lasst das Ganze unter Aufsicht 10 Minuten aufkochen. Langsam abkühlen lassen und schließlich nach 1 Stunden richtig gründlich auswaschen. Meine absolut letzte Empfehlung weil mit Abstand am aggressivsten und umweltschädlichsten: Geht mit Eurem Topf ins Freie und besprüht die angebrannten Stellen mit Backofenspray. Lasst das Ganze 30 Minuten einwirken und reinigt den Topf anschließend sehr sehr gründlich von allen Resten des Putzmittels.

7. Tipp: Das kann jedem passieren!

Und am Schluss natürlich noch eine kleine moralische Unterstützung. Ärgert Euch nicht zu sehr, wenn mal etwas anbrennt. Das passiert wirklich jedem Mal aus den unterschiedlichsten Gründen. Wo gehobelt wird da fallen Späne – schön, dass Ihr Euch in die Küche stellt und selber kocht!

Wann ist Euch den das letzte Mal ein Topf angebrannt? Und was ist Euer Geheimtipp um ihn wieder sauber zu bekommen?

Liebe Grüße

Gesa

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By | 2016-10-25T14:06:22+00:00 Juni 19th, 2015|Allgemein, Ge-kocht, Ge-reinigt, Ge-tan|2 Comments

2 Comments

  1. Krisi von Excusemebut.. 19. Juni 2015 at 19:00 - Reply

    Ich würde ja gerne sagen, dass ich davon nie betroffen bin…aber nun ja*Räusper*;) Bei mir ist es schon eine ganze Weile her und ich habe den Topf bisher immer nur eingeweicht und geschrubbt, geschrubbt, geschrubbt. Guter Tipp mit dem Aufkochen von Natron, den kannte ich noch nicht…Ich hoffe zwar das es mir nicht mehr passiert, aber wenn, dann werde ich es so mal versuchen;)
    LIebe Grüsse,
    Krisi

    • Gesa 20. Juni 2015 at 11:02 - Reply

      Liebe Krisi,
      wie gesagt, ich glaube das passiert fast jedem mal! Ich habe Dein Rezept mit den Flohsamenschalen sehr interessant gefunden und werde das bestimmt bald nachkochen. Meinen Kommentar über bloglovin hast Du aber anscheinend nicht bekommen, oder?
      Liebe Grüße
      Gesa

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