Ge-backen: Zucchini-Kuchen mit Sommeraroma

 

Hello again! Ich habe mal wieder ge-backen und stelle Dir somit gleich den Zucchini-Kuchen mit Sommeraroma vor. Aber moment mal?! Ist es nicht schon eine Weile her? War da was? Ja, da war was. Das Leben war und Fragen waren da und wer war nicht da? Die Zeit. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Aber jetzt bin ich wieder da und mache es ein bißchen anders. Hier gibt es jetzt noch mehr Leben – Du wirst kürzere Beiträge sehen und hauptsächlich Handy Fotos. Passt vielleicht besser zu mir.

Jetzt zum Kuchen. Mit Zucchini. Ist super – super saftig. Und lecker. Super lecker. Und einfach – ganz einfach. Und wir haben Zucchini übrig- von unserem Gemüsefeld. Gigantische Zucchini weil wir zugegebenermaßen zu spät geerntet haben. Da suchte ich nach Rezepten und probierte ein bißchen rum und raus gekommen ist dieser wunderbar sommerliche Zucchini-Kuchen mit Orangen-Zitronen-Aroma die dem Ganzen das gewisse Sommer-Flair geben.

Du brauchst dazu:

  • 400 g geraspelter Zucchini
  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Weinsteinpulver oder 0,5 Päckchen Backpulver
  • 1 Bio Zitrone (Abrieb + Saft)
  • 1 Bio Orange (nur Abrieb)
  • 150 Puderzucker

 

 

Ich habe den Kuchenteig mit dem Thermomix zubereitet, es geht aber natürlich auch ohne. Zunächst musst Du die Zucchini vorbereiten und zwar in dem Du sie entkernst. Dann werden die 400g möglichst klein gehäckselt. Entweder reiben oder im Thermomix 5 sek. Stufe 5 zerkleinern. Dann gibt man Eier, Zucker, weiche Butter, 1 Prise Salz und den Orangen- und Zitronenabrieb dazu. Das alles wird mit dem Mixer vermischt oder im Thermomix 30 sek. Stufe 4 verrührt. Schließlich kommt noch das Mehl mit dem Weinsteinpulver dazu, alles nochmal kurz verrühren (im Thermomix bloß nicht zu lang, 15-20 sek. Stufe 3). Und schon ist der Teig fertig. In den Backofen und 60 min bei 175 Grad backen.

Fertig. Am Ende noch mit Zuckerguß aus dem Zitronensaft und dem Puderzucker bestreichen oder nur den Zitronensaft drüber träufeln und später bestäuben. Versuch es bitte unbedingt- auch wenn grüne Stückchen (Igit) drin sind, schmeckt der Kuchen wirklich gut 😉

Sei Ge-grüßt!

Gesa

 

Ge-post-ed: Post aus meiner Küche Part II

Heute möchte ich Euch die Rezepte für meine 3 anderen Leckereien im Rahmen der „Post aus meiner Küche“ Aktion geben. Am Tag der Freundschaft hatte ich mich mit meiner Tauschpartnerin Henriette getroffen und ihr folgende Kleinigkeiten bereitet: Waldmeister-Limonen-Sirup, Paranuss-Cranberry Fudge, „Chipse“ und Schokoladen-Crackles. Das Rezept für diese unglaublich leckeren Schoko-Kekse hatte ich direkt am 30.07. gepostet. Meine Anleitungen für die selbstgemachten Verpackungen beschreibe ich Euch dann anderes Mal.

Waldmeister-Limonen- Sirup

sirup 2

Ich liebe Waldmeister, schon immer! Früher gab es so ein super-tolles Eis mit Waldmeister-Geschmack. Es war eine kleine Variante des heutigen CujaMara-Split, innen Vanilleeis und außen eine Hülle aus Wassereis. Beim meinem Kindertraum war diese Wassereishülle giftgrün und mit Waldmeister-Geschmack. Und das ganze hieß: Grünofant! Unglaublich, oder? Wie man auf den Namen gekommen ist….

Nachdem wir in unser Haus gezogen sind und ich erkannte, dass der Garten hauptsächlich im Schatten liegt, war ein großer Trost meine Aussicht auf eine Waldmeister-Farm in Erinnerung an meine Grünofant-Liebe. Und so kann ich jedes Jahr Waldmeister in rauen Mengen ernten. Und wenn ich rechtzeitig daran denke, dann schaffe ich es sogar und friere Waldmeister ein.
Das besondere Aroma hat Waldmeister durch den Stoff Cumarin. Dieser Stoff kann in großen Mengen Benommenheit und Kopfschmerzen auslösen, in kleinen Mengen hingegen wirkt er krampflösend und entzündungs-hemmend. Es ist wie immer, die Dosis macht das Gift und mit dieser Limonade kann man nichts verkehrt machen!
Zum Glück hatte ich jetzt noch einen Bund Waldmeister (etwa 10 Stängel)  übrig, denn für diesen Sirup ist er unerlässlich.

Die Basis dieses Sirups bildet Läuterzucker. Dafür gibt man 100g Zucker in 100 ml Wasser und lässt das Ganze aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Danach nimmt man den Topf vom Herd und gibt die Blätter des Waldmeister in den Topf. Dazu gibt man noch die Schale von einer Bio-Limone (möglichst ohne das Weiße, ich schäle sie mit einem Sparschäler ab). Diese Mischung lässt man nun 4 Stunden ziehen. Abschließend gisst man den Sirup durch ein Tuch um alle Blätter und Schwebstoffe abzufiltern, und füllt den Sirup mit etwa 100 ml Limonensaft auf. Diesen Sirup kann man als Limonadengrundlage verwenden und mit Mineralwasser auffüllen, oder man gießt ihn mit Prosecco auf.
Prost!

Paranuss-Cranberry- Fudge
Fudge

Zusammen genießt man doch besonders gerne Süßes..und dieses Rezept hier ist für was wirkliches Süßes—hmmhhjammmjamm. Man kann nicht so viel davon essen und es ist im Grunde genommen auch kein echter Fudge, sondern mehr so eine Art weiche Schokolade. Nichts desto trotz ist es eine Sünde wert. Oder auch Zwei, oder auch Drei…….. aber mehr kann ich dann nicht.

Für den Fudge schmilzt man 200 g weiße Schokolade im Wasserbad. Wenn sie komplett geschmolzen ist, mischt man sie mit 100g Frischkäse und 130g Puderzucker. Zum Schluss noch 200g grob gehackte Paranüsse und eine große Hand voll Cranberries unterheben. Die ganze Masse füllt man am besten in eine Form von etwa 15 mal 20 cm die man mit Frischhaltefolie ausgelegt hat. Und nun über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen und anschließend in kleine Quadrate schneiden. Lagern kann man den Fudge auch am besten im Kühlschrank oder im Sommer wie jetzt auch gerne im Gefrier (für etwa 1 Woche).

Mikrowellen-Chipse

Chipse

Dieses Rezept ist mein Liebling und war auch meine erste Wahl bei der Entscheidung, was ich für Henriette bereiten möchte. Ich finde zu so einem richtigen Mädelsabend gehören immer Chips. Und nun habe ich rausgefunden, dass man sie tatsächlich ruckzuck selbst machen kann.
Man schneidet die Kartoffeln in dünne Scheiben und legt sie sofort danach in Öl. Ich habe Olivenöl genutzt und vorher die Gewürze meiner Wahl hinzu getan. Meine Mischung war Salz, Pfeffer, Bockshornklee, Kumin, Kreuzkümmel und noch ein Zitronencurrypulver. Man muss darauf achten, dass die Kartoffelscheiben komplett mit dem Öl bedeckt und vermischt sind. Und jetzt kommt das Ganze in die Mikrowelle. Ich habe es sowohl auf einem Teller als auch auf Backpapier versucht. Wichtig ist, dass jede Scheibe einzeln liegt. Auf einem Teller bleiben leider einige Scheiben sehr heftig kleben, auf dem Backpapier muss man dafür deutlich besser aufpassen, ob schon einzelne Scheiben verbrennen, während andere noch nicht soweit sind. Ich bin noch unschlüssig welche Variante ich besser finde. In jedem Fall braucht man so etwa 6-8 Minuten auf der höchsten Stufe. Für die ersten Versuche sollte man dabei bleiben und kontrollieren, denn es gibt so einige Variationen in der Dauer. Aber danach sind die Chips auch schon fertig. Nur noch kurz mit Küchenpapier das Öl abtupfen und schon kann losgeknuspert werden!

Und damit habe ich Euch alle meine Rezepte für meine erste Teilnahme an der „Post aus meiner Küche“ Aktion gegeben. Mir hat es unheimlichen Spaß gemacht daran teilzunehmen und ich hoffe sehr, dass ich beim nächsten Mal auch wieder mit dabei sein kann.

Liebe Grüße

Gesa

Ge-backen: Mohn-Zitronen Cupcake

Mohnmuffin klein

Diese wunderbaren Mohn-Zitronen Cupcakes habe ich nach einem Rezept von Renate Gruber aus dem wunderbaren Backbuch „130 Gramm Liebe“ gebacken und sie waren wirklich sehr gut. Ich muß allerdings sagen, dass sie für echte Mohnliebhaber sind. Ich habe auf dem Foto extra auch einen angeschnittenen Muffin gezeigt, da man dann sehr gut sehen kann, wie dunkel die Muffins durch die Menge Mohn werden.

Wer lieber nur einen leichten Mohngeschmack haben möchte, sollte die Menge in etwa halbieren und durch Nüsse oder Mehl ersetzen. Nun zum Rezept: Für den Sponge benötigt man 4 Eier, 70g Zucker, 100g zimmerwarme Butter, 40g Puderzucker, 1/4 TL Zimt, 1 Prise Salz, 1 EL Zitronensaft, 3 EL Rum, 125g gemahlenen Mohn und 75g Haselnüsse.

Eigelb und Eiweiß trennen und das Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee steif schlagen. Getrennt davon Butter, Puderzucker, Zimz, Salz, Zitronensaft und Rum sehr cremig schlagen. Nach und nach die Eigelb einzeln untermixen. Dann Mehl, Nüsse und Mohn unterheben und schließlich den Eischnee ganz vorsichtig unterheben. Das Ganze in Muffinformen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen.

Für das Topping habe ich das Rezept von Renate Gruber etwas abgewandelt. Ich habe 250g Mascarpone und 250g Quark (gut ausgedrückt) mit 2 EL Zitronenabrieb und 3 EL Zitronensaft gemischt. Schließlich habe ich Puderzucker nach Geschmack hinzugefügt.

Die Kombination Mohn und Zitrone fand ich wunderbar sommerlich! Beim nächsten Mal werde ich allerdings versuchen, die Mohnmenge etwas zu reduzieren. Habt Ihr damit schon Erfahrungen gemacht?

Sommerliche Grüße

Ge-sa