Ge-backen: Pizzabrot

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Lieber Sommer, ich würde dann jetzt gerne mal grillen und dieses leckere Pizzabrot als Beilage dazu backen! Na, wie wäre es wenn Du Dich auch hier im Norden mal für längere Zeit einnisten würdest. Bitte! Aber dieses Rezept für Pizzabrot kann man natürlich auch so mal backen. Als Beilage bei einem schönen Grillfest oder einem Picknick mit Freunden eigent es sich allerdings besonders gut. Was Ihr dafür braucht? Folgende Zutaten und ungefähr 2 Stunden Zeit :

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Die Zubereitung des Pizzabrotes ist denkbar einfach. Bei der Verwendung der Pizzazutaten sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt alles verwenden, was Ihr gerne auf einer Pizza mögt. Ich würde nur empfehlen auf die getrockneten Tomaten nicht zu verzichten, denn diese geben dem Brot ein wunderbares Aroma. Ansonsten könnt Ihr statt Oliven natürlich auch Kapern oder Paprika verwenden.

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Auch geröstete Zwiebeln passen wunderbar in das Brot. Ihr könnt das Brot vegetrarisch gestalten, oder Schinkenwürfel oder Salamiwürfel einarbeiten. Alles ganz nach Eurer Facon. Aber behaltet die ungefähren Mengenverhältnisse im Auge. Auf die 700g Mehl (Mehl plus Maisgrieß) habe ich ein Päckchen Trockenhefe (ein Würfel frische Hefe geht natürlich auch) und etwa 300-350g Pizzazutaten verwendet. Jetzt aber zur Zubereitung:
Die Trockenhefe wird mit dem Zucker und 500 ml warmem Wasser mit einer Gabel verschlagen. Käse, Oliven und die getrocknete Tomaten werden klein gewürfelt und mit Salz, Pfeffer, Oregano mit dem Mehl und Maisgrieß nach und nach zugefügt. Das habe ich übrigens zusammen mit unserer kleinen 3 jährigen Tochter gemacht, die großen Spaß daran hatte, die vielen kleinen Würfel an Zutaten in den Teig zu werfen. Alles zusammen wird dann zu einem glatten Hefeteig verarbeiten.  Der Teig muß anschließend an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen und Kinderaugen können staunen, was in dieser Wartezeit mit dem Hefeteig passiert. Danach habe ich ihn nochmal kurz durchgeknetet und in eine große Backform (oder 2 kleine Kastenformen; ca. 20 cm lang) gegeben. Gebacken wird bei  180 Grad (Ober/Unterhitze) für etwa 50–60 Minuten. Danach solltet Ihr das Brot etwas  auskühlen lassen und dann aus der Form lösen. Lauwarm schmeckt das Brot besonders gut, oder man röstet es auf dem Grill noch ganz kurz an.  Durch die vielen Zutaten und den Maisgrieß ist das Brot sehr schön saftig, hat aber eine tolle Kruste. Auch unsere Tochter war sehr begeistert von dem Brot und es mußte unbedingt die nächsten Tage in die Frühstücksbox für den Kindergarten.

 

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Konntet Ihr denn den Sommer dieses Jahr schon genießen? Wir sind gerade von ein paar wunderbar warmen Tagen auf Mallorca zurück gekehrt und ich kann gar nicht fassen, wie kalt es hier jetzt noch ist. Wie soll ich mich bloß von den Strandtagen auf lange Hosen und Socken (in diesem Fall natürlich regnerische graue mit hoffnungsvollen bunten Streifen) umstellen? Ich hoffe das Pizzabrot wird bald auf vielen Grillabenden dabei sein, wenn es dann endlich richtig Sommer wird!

Liebe Grüße

Gesa

 

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Ge-kocht: aromatische Tomaten-Pasta

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Die letzten frischen sonnengereiften, einheimischen Tomaten wurden diese Woche von mir auf dem Markt entdeckt und durften natürlich gleich mit nach Hause. Ein letztes Mal Sommer am Gaumen! Daher habe ich auch gar nicht viel dran rum gekocht, sondern ein einfache Pasta gemacht, damit der wunderbare eigene und intensive Tomatengeschmack auch gut zur Geltung kommt.

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Rezept TomatenpastaDie Tomaten habe ich geviertelt und bereits mit etwas klein gehacktem Knoblauch und Olivenöl ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Tagliatelle nach Anleitung kochen und in einer separaten großen Pfanne feine Würfel von 1-2 Schalotten glasig anbraten. Kurz bevor die Nudeln gar sind, die Tomaten in die Pfanne zu den Schalotten geben und leicht anschmelzen. Danach die Nudeln abgießen und etwas von dem Nudelwasser auffangen. Dieses Nudelwasser und die Nudeln in die Pfanne zu den Tomaten geben und mit 1-2 TL Tomatenpesto ergänzen. Und schließlich das Bund Rucola grob hacken und unter die Pasta heben. Mit frisch geriebenen Parmesan abrunden und servieren!

Tomaten

Diese Gericht lebt natürlich von der Qualität der Tomaten. Daher solltet Ihr auf alle Fälle die Tomaten probieren, wenn Ihr jetzt noch einheimische Tomaten ergattern könnt. Auf dem Markt ist das ja wunderbarer Weise nie ein Problem! Und mit diesem Rezept-Tipp erkläre ich den Spätsommer auf meinem Blog offiziell für beendet und läute die Herbst/Winter Saison ein!

Liebe Grüße

Gesa

 

Ge-backen: Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

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Dieses Rezept gehört wieder in beide Kategorien, also Ge-Backen und Ge-Kocht, da es sich um eine herzhafte Tarte handelt. Tomaten haben jetzt ja gerade Hochsaison, und ich ertappe mich oft dabei, auf dem Markt etliche Minuten einfach nur vor den vielen verschiedenen Tomaten in allen Formen und Farben zu stehen und ihre Vielfalt zu genießen. Gerade auf dem Isemarkt oder auf dem Goldbekmarkt hier in Hamburg gibt es jetzt Stände die nur Tomaten verkaufen….grüne, gelbe, rote und rosane, groß, klein, geschrumpelt, zerfurcht, ganz kugelrund oder flaschenförmig. Toll!

Dieses Rezept ist ganz einfach und schnell gemacht, und ich habe es aus mehreren Rezepten variiert. Man knete schnell einen Mürbeteigboden aus 150g Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Rosmarin (gehackt), 100g Butter und etwa 4 EL Wasser und lasse ihn etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dafür rolle ich ihn immer schon etwas in eine Runde Form, so dass ich ihn später nur noch kurz etwas weiter ausrollen muß, bevor er in einer Springform mit 26cm Durchmesser platz findet. Dann den Boden mit etwa 200g Ziegenfrischkäse belegen. Anschließend etwa 3 große Tomaten oder eine vergleichbare Menge an unterschiedlichen Tomaten in Scheiben mit etwa 0,5 cm Dicke schneiden. Jetzt presse ich etwas Feuchtigkeit aus den Tomaten, damit die Tarte nicht zu feucht wird. Dafür lege ich die Tomatenscheiben zwischen mehrere Lagen Küchenpapier und drücke ordentlich Wasser aus. Dann kann man die Scheiben auf der Tarte verteilen. Mit Pfeffer und Salz bestreuen und schließlich mit Honig (am besten Akazienhonig) reichlich betreufeln.

Bei 190 Grad etwa 50 Minuten backen und am Ende nach Belieben mit etwas weiterem frischen Rosmarin oder auch Fleur de Sel oder gar Balsamico garnieren.

Guten Appetit!

Liebe Grüße

Ge-sa

Ge-kocht: Ricotta-Gnocchi mit Bärlauch

Ricotta Gnocchi

Normale Gnocchi aus Kartoffelteig finde ich auch richtig lecker, aber manchmal sind sie mir einfach zu schwer. Diese Variante ist etwas leichter, und noch dazu ganz schnell und einfach zu machen. Die Menge des Teiges reicht für 2 Personen. Zuerst sieht der Teig recht viel aus, aber dann ist ruck zuck alles auf gegessen!

250     g     Ricotta

180     g     Mehl
40     g     Parmesan

1-2 TL Bärlauchpesto
1     Ei(er)
etwas     Salz und Pfeffer

Mehl zum Bestäuben

 

 Alle Zutaten in eine Schüssel geben, vermischen und zu einem Teig verkneten. Das Bärlauchpesto habe ich selber gemacht. Eine kurze Beschreibung dazu findet Ihr im Beitrag vom 17.05.2013. Jetzt den Teig zu fingerdicken Rollen formen, in kleine Stücke schneiden und bemehlen. Anschließend könnt Ihr Euch für die Form entscheiden. Wenn ihr Lust und Zeit habt, könnt ihr ihnen noch die richtige Optik verpassen und sie mit Hilfe eines Messers in die traditionelle Gnocchiform bringen. Dazu jedes Stück z.B. auf einen Gabelrücken oder einen anderen gerillten Gegenstand legen und mit dem Messerrücken darüber rollen. Das erfordert ziemlich viel Übung und Geduld. Bei mir musste es heute aber schnell gehen, daher habe ich sie einfach oval gelassen. Nach dem Formen die Gnocchi auf einem mit Mehl bestäubten Küchentuch ausbreiten.

Die fertigen Gnocchi mit Hilfe des Küchentuchs in kochendes Salzwasser geben, kurz rühren (damit sie nicht am Boden festkleben) und warten bis sie an die Oberfläche kommen – dann sind sie fertig.
Am besten passt dazu eine einfache Tomatensauce.

Guten Appetit!
Liebe Grüße

Ge-sa