Ge-backen: Brioche

französisches Brioche in Kastenform

Wochenende, Auspannen, Familienzeit – dazu gehört bei uns immer ein ausgiebiges gemütliches Frühstück. Und wenn wir ein bisschen französische Lebensart mit einbringen wollen gibt es Brioche! Oh, dieser wunderbare Duft der durch die Wohnung zieht und dann das saftige, weiche, fluffige Brot! Der pure Genuss in der Rubrik Ge-backen: Brioche. Und wenn man es dann noch mit meiner köstlichen Apfel-Marmelade kombiniert ist es ganz und gar unwiderstehlich. Ich habe mich bei dem Rezept an einen Vorschlag von Rachel Khoo aus ihrem Buch „Meine französische Küche“ orientiert und ein bisschen angepasst. So kann man es früh morgens in den Ofen schieben und nach 30 Minuten Backzeit das schöne, frische, warme Brot genießen. Folgende Zutaten braucht Ihr:

Brioche Rezept Zutaten

Für die Zubereitung müsst Ihr (am besten am Vortag) Mehl, Zucker, Salz und Hefe vermischen und unter langsamen Rühren die Milch, Eier und 1 Eigelb hinzu geben. Nun muss das Ganze bei mittlerer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine für etwa 5 Minuten zu einem glatten elastischem Teig geknetet werden. Während des weiteren Rührens soll die sehr weiche Butter langsam mit hinzu gegeben werden. Schließlich muss man den Teig für etwa 2 Stunden in einer abgedeckten Schüssel gehen lassen. Nachdem der Teig sein Volumen deutlich vergrößert hat wird er noch einmal mit den Händen durchgeknetet und dann in die finale Backform gegeben (hier am besten eine Kastenform mit etwa 900g Fassungsvermögen). In dieser Backform, abgedeckt mit Frischhaltefolie, habe ich den Teig dann über Nacht im Kühlschrank das 2.Mal gehen lassen. Am nächsten Morgen muss man den Teig nur kurz einschneiden und mit dem letzten Eigelb bepinseln.

Brioche mit Butter und Ei Detailaufnahme

Nun noch den Hagelzucker darüber und dann ab in den Backofen bei 180 Grad für etwa 30 Minuten. Falls die Oberfläche zu schnell zu braun wird, dann legt einfach eine Alu-Folie locker darüber. Ich glaube ich mache nächstes Wochenende schon wieder Brioche, ich habe beim Schreiben schon wieder so einen Appetit bekommen! Und nun meine Preisfrage an Euch: Heißt es eigentlich das Brioche? Oder die Brioche? Oder macht man es wie ich in meinem Artikel und schreibt einfach nur über Brioche? Ich weiß es nicht und bin gespannt auf die Auflösung.

Liebe Grüße
Gesa

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Ge-backen: fruchtiger Cookie-Cake

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Erwartet Ihr heute vielleicht noch Besuch? Und Ihr habt noch nichts vorbereitet? Wie wäre es mit einem Kuchen so einfach und knusprig wie ein Keks? Man könnte aber auch sagen es ist ein Keks XL, so fruchtig und lecker wie ein Kuchen. Daher habe ich diesen Kuchen genau so getauft: Cookie-Cake. Es ist mal wieder ein tolles einfaches Rezept und ganz flexibel, denn man kann ihn mit vielen verschiedenen Fruchtsorten machen. Pflaumen, Kirschen, Äpfel, Pfirsiche – alles ist möglich. Und diese Zutaten braucht Ihr dafür:

cookiecake rezept

Jetzt ist es ganz einfach. Zunächst solltet Ihr den Backofen auf 160 Grad vorwärmen und anschließend das Obst vorbereiten, also entsteinen und zurecht schneiden. Für den Boden müsst Ihr einfach alle Zutaten mit dem Handmixer zusammen rühren. Das Ganze ergibt eine recht zähe Masse, die sich am besten mit einem Messer in die entsprechende Kuchenform streichen lässt. Die Angaben reichen für eine große 28cm Springform oder für 4-5 kleine Tarteformen. Diese sollte entweder gefettet sein oder mit Backpapier ausgelegt werden. Belegt den Boden schön dicht mit Euren Früchten und mischt dann alle Zutaten für die Streusel mit den Händen zusammen.

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Ihr solltet die Streusel zügig durchkneten und nur so lange, bis Ihr die richtige Streuselgröße erreicht habt. Dann kann man die Streusel auf den Früchten verteilen. Und schon kann es auch schon in den Ofen gehen, und zwar für 35-50 min, das hängt natürlich von Eurer Backform ab. Sobald die Kuchenform etwas abgekühlt ist, könnt Ihr mit einem Messer den Rand des Kuchens von der Form lösen und den Kuchen aus der Backform nehmen. Er sollte auf einem Kuchengitter auskühlen, schmeckt aber am allerbesten wenn er noch lauwarm ist.

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Mit Backen und allem ist der Kuchen also nach einer knappen Stunde fertig und somit das perfekte Rezept für überraschenden Besuch. Ich hoffe dieser Cookie-Cake ist nach Eurem Geschmack!

Liebe Grüße
Gesa

Ge-backen: Focaccia mit Olivenöl

Focaccia 3

Aussen knusprig und innen schön weich, noch lauwarm aus dem Ofen und mit einer tollen Note von Olivenöl und Kräutersalz ist Focaccia wirklich die ideale Grillbeilage. Dies aus der Region Ligurien in Italien bekannte Brot erkennt man ganz schnell an dem Lochmuster. Die Löcher werden mit dem Finger oder einem Löffelstil in den ungebackenen Brotteig gepresst und dann mit Olivenöl gefüllt. So ergibt sich eine wunderbare Kruste. Wenn ich dieses Brot backe kann ich mich am Grillabend eigentlich alleine von den Beilagen ernähren. Grundlage für das Brot ist ein Hefeteig, das bedeutet also etwas Vorbereitung damit der Teig in Ruhe gehen kann. Folgende Zutaten braucht Ihr für das Focaccia Rezept:

Focaccia rezept

Zunächst wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt. Die Hefe löse ich im lauwarmen Wasser mit dem Salz und dem Öl auf. Dann gebe ich die ganze flüssige Mischung in eine Mulde in die Mitte des Mehls und rühre nach und nach vom Rand mehr Mehl ein. Schließlich vermische ich alles zusammen zu einem Teig und forme daraus eine Kugel. Diese wird zum Gehen abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt. Ich nutze dafür oft den Backofen, den ich vorher auf 50 Grad erwärmt habe. Wenn ich den Teig dann in den Ofen stelle mache ich ihn wieder aus, sonst trocknet der Teig zu stark aus. Der Teig ist gut, wenn er etwa das Doppelte seines Volumens erreicht hat. Dies ist spätestens nach 1 Stunde passiert. Nun wird der Teig erneut durchgeknetet und in die entsprechende Fladen-Form gerollt. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech sollte das Brot jetzt erneut etwa 15 Minuten abgedeckt gehen können. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, werden mit dem Finger oder dem Löffelstiel die Löcher hinein gedrückt.

Focaccia 1

Diese Löcher werden dann mit den 50 ml Olivenöl gefüllt. Wichtig ist natürlich, dass Ihr richtig gutes Olivenöl nehmt, also welches, dass im puren Geschmack eher mild und fruchtig ist und nicht zu bitter. Denn schließlich wird das ganze Brot diesen Geschmack annehmen. Am Ende das Brot noch mit groben Meersalz oder Kräutersalz bestreuen und für 20 Minuten bei 200 Grad backen. Man kann das Brot auch noch belegen, dabei sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Oft findet man Focaccia mit Oliven, dann wird jedes Loch im Teig nach dem begießen mit Olivenöl noch jeweils mit einer Olive gefüllt. Oder man lässt die Löcher weg und belegt den Teig insgesamt mit Zwiebeln, Tomaten, Käse, Rosmarin oder auch Sardinen, träufelt dann das Olivenöl über die gesamte Fläche und ab in den Ofen. Ich habe bei meiner Variante noch ein ganz spezielles Salz verwendet, ein kleines Mitbringsel von unserem Sardinien-Urlaub: Meersalz mit Myrte.

Focaccia 4

Die Beeren und die Blätter der Myrte werden auf Sardinien sehr breit genutzt. Aus ihnen wird auch der traditionelle Likör Mirto hergestellt. Bei dem Salz von Sarboris Salius wird sardisches Meersalz mit einem Extrakt der Beeren und Blätter der Myrte aromatisiert. Dies passt sehr gut zu kräftigen Speisen und Fleischgerichten.

Ich bin ja im Moment total im Brot-Back-Fieber. Wer mir auf Instagram folgt wird gesehen haben das es dieses Wochenende schon wieder etwas selbst Gebackenes gab, diesmal das französische Brioche. Das Rezept findet Ihr bald auf dem Blog. Was ist denn Euer bestes Brot-Rezept?
Liebe Grüße
Gesa

Ge-kocht: fruchtige rote Beete mit Hühnchen und Quinoa

rote Beete 2

Wie wäre es mit einem leichten Abendessen? Mit ganz viel GE-SUND drin? Ich empfehle fruchtige rote Beete mit Hühnchen, Quinoa und Wasabi-Créme Fraiche. Und warum fruchtige rote Beete? Weil ich einen rote-Beete-Apfel-Salat als Beilage gewählt habe. Um dieses sehr leckere Rezept nach zu kochen braucht Ihr folgende Zutaten:rote beete rezept

Wenn Ihr für dieses Rezept frische rote Beete verwenden wollt, müsst Ihr sie zunächst kochen. Da die Saison aber schon fast vorbei ist, kann man auch tiefgefrorene oder die fertig gekochte rote Beete aus dem Beutel nehmen. Für den rote Beete- Apfel Salat die rote Beete als auch den Apfel in feine Würfel schneiden. Zum Abschmecken des Salats verwende ich Olivenöl, Zitronensaft, Essig und ein bisschen Salz, Pfeffer und Honig. Die Hähnchenbrust mariniere ich mit einer Mischung aus Joghurt, Paprikamark, Salz und Pfeffer. Nachdem sie gut mit der Masse bedeckt ist, kommt sie in einer ofenfesten Form bei 200°C für ca. 30 Minuten in den Ofen. Nun kann man sich mit dem Creme-fraiche-Wasabi-Dip beschäftigen. Ich habe in der Zutaten-liste keine Mengenangabe für das Wasabi gemacht, da es hier wirklich auf den persönlichen Geschmack an kommt. Ich mag es, wenn es nicht ganz so scharf ist und habe etwa 2-3 TL Wasabi-Paste verwendet. Auch hier wird nach Zugabe von Schnittlauch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Schließlich müßt Ihr nur noch das Quinoa kochen, meine Sorte brauchte 15 min in gesalzenem Wasser. Jetzt alles nett anrichten und genießen! Ich mag hier besonders die Kombination aus der erdigen rote Beete mit Frucht und leichter Schärfe. Ich hoffe, Euch gefällt diese Idee der Kombination?

Ich bin ja Naturwissenschaftlerin daher dachte ich, dass ich in Zukunft ab und zu ein bisschen was von meinem Fachwissen in meine Post einbringen werde. Was haltet Ihr davon ab und an mal ein paar interessante Zusatzinfos von mir zu bekommen? Den Anfang macht daher dieses Rezept mit Rote Beete.

rote Beete
Die Runkelrübe oder auch rote Beete ist ja bekanntlich sehr gesund. Wisst Ihr warum?
Sie enthält viel Eisen und Folsäure, beide Stoffe sind für die Blutbildung besonders wichtig. Und was heißt viel in diesem Fall? Das bedeutet, wenn Ihr 250g rohe rote Beete esst, habt Ihr durchschnittlich bereits 15% der empfohlenen Tagesmenge an Eisen (~2 mg) und 40% der empfohlenen Folsäure Menge (170µg) zu Euch genommen. Allerdings gibt es durchaus Gemüsesorten die deutlich mehr Eisen enthalten, z.B. Linsen, weiße Bohnen, Karotten oder Qunioa. Jawohl, Qunioa ist botanisch betrachtet tatsächlich mit Mangold und roter Beete verwandt. 100g Quinoa enthält die Hälfte des täglichen Eisenbedarfs, und somit habt Ihr mit diesem Gericht schon eine ganze Menge für Euren Eisenhaushalt getan.
Natürlich sollte für einen guten Vitamingehalt das Gemüse frisch sein, wie immer bei Gemüse. Frische rote Beete ist im Griff sehr fest und prall und hat keine schwarzen Flecken. Man kann sie etwa 2-4 Woche lagern und dann verzehren, ansonsten ist einfrieren angesagt. Lagern solltet Ihr sie übrigens im Kühlschrank, da Rote Beete ein sehr nitratreiches Gemüse ist. Bei Zimmertemperatur wandelt sich dieses in Nitrit und Nitrosamine um. Diese Stoffe sollten in hohen Mengen vermieden werden.
Pflanzliches Eisen kann vom Körper übrigens besonders gut aufgenommen werden, wenn auch Vitamin C oder Milchsäure vorhanden ist, also bei der Zubereitung gerne einen Spritzer Zitronensaft oder Orangensaft hinzufügen -oder eben mit Apfel kombinieren, denn dass passt ja auch geschmacklich sehr gut.

rote Beete 3

Na, habt Ihr was Neues erfahren? Oder alles schon bekannt? Und wie ist eigentlich der richtige Artikel für Quinoa? Das Quinoa oder der Quinoa….?
Liebe Grüße
Gesa

Ge-kocht: Rote Beete mit Kürbis und Ziegenkäse

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Uh, Rote Beete. An diesem Gemüse scheiden sich ja die Geister. Aber ich mag rote Beete unheimlich gerne. Früher war mir rote Beete eigentlich hauptsächlich eingelegt mit Essig ein Begriff, aber inzwischen habe ich schon viele andere Varianten probiert und mag sie eigentlich alle. In diesem Fall wird die rote Beete ganz einfach zusammen mit dem Kürbis im Ofen gegart. Ich habe dieses Gericht als Vorspeise für ein tolles Herbstmenü gedacht. Durch den Kürbis ist die Vorspeise schon etwas reichhaltiger und theoretisch könnte es in einer größeren Menge auch als Hauptspeise gehen. Die Kombination aus Ziegenkäse, Rote Beete und einem nussigen Kürbis finde ich einfach richtig genial!

rote beete kürbis 1

Ja, ich habe wieder den Eichelkürbis verwendet, wie auch bei meinem letzten Kürbisgericht. Ich finde ihn einfach sehr schön aromatisch und er lachte mich zusammen mit den länglichen roten Beeten auf dem Markt einfach wieder an! Die Zubereitung ist denkbar einfach: Rote Beete und Kürbis getrennt voneinander in passende Würfel schneiden und mit Olivenöl und den entsprechenden Gewürzen marinieren. Beim Kürbis habe ich wieder Salz und Zitronenthymian genommen, bei den roten Beeten habe ich Salz, Pfeffer, Zitrone und ein wenig Honig verwendet. Bei 180 Grad für etwa 20-30 Minuten in den Ofen geben. Während dessen den Ziegenfrischkäse in Streifen von Bacon mit etwas Rosmarin wickeln. Kurz vor Ende der Garzeit des Gemüses den Ziegenkäse in einer Pfanne scharf anbraten. Fertig anrichten, loslegen, genießen – lecker!
Und? Mögt Ihr rote Beete? Ich habe sie neulich auch in Kombination mit einem feinen Thunfisch-Tartar gegessen, das hat auch sehr gut gepasst. Welche Zubereitung findet Ihr denn richtig gut? Liebe Grüße
Ge-sa
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Ge-salzen: DIY Aromen für den Winter

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Vielleicht ist Euch in den letzten Rezepten schon aufgefallen, dass ich ziemlich häufig Kräutersalz verwende. Und jawoll, das ist ganz fix selbstgemacht. Mit Kräutern aus dem eigenen Garten. Ich liebe frische Kräuter und da wir das Glück eines kleinen Gartens haben, kann ich fast alles direkt frisch ernten und verwenden. In unserem kleinen Freiluftdomizil findet man Rosmarin, Salbei, Basilikum, Schnittlauch, Koblauch-Schnittlauch, Thymian, Zitronenthymian, Dill, Zitronen-Verbene, Petersilie und Zitronenmelisse. Ach ja, und natürlich Waldmeister, aber die Saison ist ja schon vorbei.
Und zum Thema Saison: bei uns ist jetzt der Herbst eingekehrt. Das bedeutet, ich muß meine Kräuteraromen für den Winter einlagern, und das mache ich durch Kräutersalz. „Ge-salzen: DIY Aromen für den Winter“ weiterlesen