Ge-bastelt: Last-Minute Osterdekoration

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Es sind nur noch 2 Tage bis Ostern und wer jetzt noch schnell etwas basteln möchte, braucht meinen 1A Tipp für eine Last-Minute Osterdekoration. Und selbst wenn heute alle Geschäfte zu haben, brauchst Du eigentlich nur Papier, Schere, einen Cutter und Farbe nach belieben. Und Nähgarn – und für den Komfort eine Nähmaschine. Das wäre auch schon alles.
Unsere Osterdekoration dieses Jahr besteht aus Papier und es werden einfach 3 Papiereier ausgeschnitten, übereinander gelegt und dann in der Mitte zusammengenäht. Danach kann man die 3 einzelnen Papierlagen leicht auffalten und hat eine super Osterdekoration. Natürlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann das Papier bemalen, tuschen, beschriften oder auch ausschneiden.

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Und diese Last-Minute Osterdekoration ist auch super zusammen mit Kindern aller Altersstufen zu basteln. Alle Varianten siehst Du hier auf unseren Fotos- einige Papiereier sind von mir und einige von unserer 4 jährigen Tochter. Die hatte besonders viel Spaß am Tuschen und auch am Ausschneiden. Für meine Tochter habe ich einige Papierblätter vorbereitet und dort die Umrisse von Eiern als Schablone vorbereitet. Damit alle die gleichen Maße haben, habe ich die Formen am Computer vorbereitet und dann ausgedruckt.

 

Für die etwas aufwenidgere Variante des ausgeschnittenen Eies habe ich mir zunächst einen ausreichend breiten Mittelsteg, in dem die Papierlagen zusammen genäht werden, vorgezeichnet. Um später alles einfach auffalten zu können, sollte der Steg nicht zu schmal sein. Dann habe ich mir ein Motiv überlegt, zum Beispiel einen Hasen im Gras. Dafür habe ich auf 2 Hälften den Hasen ausgeschnitten, auf den restlichen Papierseiten dann das Gras. Diese Feinarbeit geht natürlich am Besten mit einem Cutter. Aber natürlich kann man auch alle anderen Motive wählen. Und wenn Du eine ganz einfache Möglichkeit benötigst, dann verwende doch einfach fertiges Motivpapier, kombiniere 3 verschiedene Sorten und schon hast Du wirklich sehr schnell diese schöne Last-Minute Osterdekoration fertig.

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So, wir wollen jetzt noch Eier färben und vielleicht wird noch einen Osterzopf gebacken – mal sehen ob die Zeit noch reicht. Auf jeden Fall wünsche ich Dir Frohe Ostern und schöne freie Tage.

Liebe Grüße

Gesa

Ge-bastelt: Weihnachtliche Papier Dekoration

 

Origami Tannenbäume ensemble logo

Weihnachtliche Papier Dekoration kann man so einfach selbst gestalten- auch mit kleinen Kindern. Und so möchte ich Euch heute ein paar DIY Basteltipps aus Papier zeigen. Dazu gehören auch 2 schöne Ideen die man ganz toll mit kleinen Kindern nachmachen kann. Meine Tochter ist 3,5 Jahre alt und hatte sehr viel Spaß daran unser Haus mit zu dekorieren. Zunächst aber zu diesen tollen Papier Tannenbäumen. Ich habe sie inzwischen in ganz unterschiedlichen Größen gebastelt- für den ganz großen Tannenbaum habe ich schwarzes Packpapier verwendet. Zeitungspapier funktioniert auch ganz gut, so lange der Baum nicht zu groß ist.  Ab einer gewissen Größe muss das Papier stabil genug sein. Und man kann natürlich auch ganz kleine Bäume falten und sie wunderbar als Dekoration für Weihnachtsgeschenke verwenden! Die Anleitung wie man solche Bäume faltet findet Ihr zusammen mit vielen anderen Basteltipps auf den Seiten von krokotak. Neben Tannenbäume sind Sterne immer wieder meine Lieblingsdekoration zu Weihnachten. Und die ganz einfachen Papiersterne die Ihr hier seht habe ich zusammen mit meiner Tochter gebastelt. In ihrem Adventskalender befanden sich dieses Jahr zwei Kinderscheren, denn mittlerweile kann sie richtig gut damit umgehen. Es gab eine ganz normale Schere und eine mit Zickzack-Muster, und beide eignen sich für diese Sterne sehr gut. Manchmal ist es für kleine Kinderhände etwas schwierig normales Papier das so oft gefaltet wird zu schneiden, da haben wir dann einfach Transparent-Papier, Pergamentpapier oder Seidenpapier genommen. Damit ist es wirklich sehr viel einfacher! Und wenn man die Sterne so wie wir als Fensterbilder nutzen möchte ist der Effekt auch noch mal viel schöner. Hinterher können die Sterne natürlich nach belieben bemalt und verziert werden. Und ans Fenster kleben wir sie mit Washi-Tape. Einfach aufzukleben und auch wieder zu entfernen! Letztes Jahr habe ich kleinen Sterne als Namensanhänger für die Geschenke genutzt. Das sah auch wunderschön aus. Und könnt Ihr Euch dran erinnern, wie man sie macht? Das ist wirklich ganz einfach und wird hier erklärt. Und da es auch nicht unbedingt darauf ankommt sehr genau zu falten, faltet meine Tochter ihre Sterne selbst – alles was etwas schief wird, kann man ja am Ende wegschneiden!

Und während meine Kleine vor sich schnippelt und malt, kann ich dann noch ein paar andere Sterne basteln: Fröbelsterne! Hier ist das Falten schon etwas aufwendiger und auch noch nicht für Kinderhände geeignet. Aber das Ergebnis sind einfach phantastisch aus und begeistert Groß und Klein! Ich war allerdings etwas faul und habe mir ein fertiges Bastelkit für Fröbelsterne von PaperPoetry gekauft. Die findet man in vielen Bastelläden und auch online zum Beispiel hier! Dabei enthalten ist auch eine tolle Anleitung zum Falten. Oder Ihr schneidet Euch das Papier in langen Streifen selbst zurecht oder benutzt Geschenkband für die ganz kleine Variante, dann habe ich hier eine tolle Anleitung für Euch gefunden.

fröbel stern groß logo

Jetzt gibt es noch weitere Deko-Bastel-Version für Kids! Und dort kommt noch mal das Washi Klebeband zum Einsatz. Denn diese Klebestreifen aus Reispapier sind für meine Tochter das totale Bastel-Highlight. Wir dekorieren alle Geschenke und Poesiealben mit Washi Tape, da es so schön einfach abzureißen ist, sehr schnell geklebt und vor allem auch wieder abgezogen werden kann und die vielen Muster und Farben sind natürlich für Kids richtig klasse. Ich habe aus alten Klarsichthüllen einfach ein paar weihnachtliche Formen ausgeschnitten, z.B. Tannenbäume einfach als Dreieck mit Stil, Sterne und Kugeln. Diese durfte meine Tochter dann nach Herzenlust mit Washi Tape bekleben und heraus gekommen sind Fensterbilder, Weihnachtsbaumanhänger, Geschenkeanhänger und Keksetiketten! So einfach und so schön für Kinder!

sterne basteln mit Kindern washitape logo

Nach so viel Sternen habe ich jetzt noch eine Weihnachtsbaum-Idee für Euch. Habt Ihr denn schon die Weihnachtspost erledigt? Oder müsst Ihr noch ein paar liebe Grüße versenden? Dann bastelt doch schnell die tollen Weihnachtskarten nach. Alles was Ihr braucht ist Tonpapier und Seidenpapier, sowie eine Nähmaschine. (Geht sicherlich auch mit Hand, erfordert dann aber eine sehr ruhige Hand). Seidenpapier kann man ja meisten als Rolle mit mehreren Lagen kaufen, ich nehme das Papier eigentlich so gut wie nie auseinander, sondern lassen die mehreren Lagen schlicht übereinander. So auch für diese Karten. Nun einfach durch alle Lagen hindurch Euer Motiv für die Karten ausschneiden. Für den Weihnachtsbaum habe ich das Papier noch einmal gefaltet und über die Kante nur die eine Hälfte des Baumes ausgeschnitten.  Wenn man das Papier auffaltet, habt Ihr einen symmetrischen Weihnachtsbaum. Schön festhalten oder mit einer Büroklammer fixieren, damit die einzelnen Lagen Papier nicht verrutschen. Jetzt müsst Ihr dieses Seidenpapier nur noch auf Eure Karte nähen.  Bitte nicht vergessen die Enden des Fadens zu fixieren, z.B. durch einen kleinen Tropfen Klebstoff, und schon seit Ihr fertig. Wenn man jetzt die einzelnen Lagen des Seidenpapier noch etwas aufpuschelt, hat man einen wunderschönen Effekt. Zum Verschicken lege ich immer noch ein extra Papier auf die Karte mit dem Seidenpapier, damit nichts verknickt.

Und ist etwas für Euch zum Nachbasteln dabei? Ich hoffe doch sehr! Falls Ihr noch mehr Anregungen braucht, dann schaut doch auch mal auf den Seiten zum Creadienstag von Anke vorbei, da wird sich bestimmt noch der ein oder andere Weihnachtsbasteltipp finden! Ich werde meine Basteltipps dort jedenfalls jetzt auch verlinken und wünsche Euch viel Spaß beim Basteln in der Vorweihnachtszeit!

Liebe Grüße

Gesa

Ge-bastelt: DIY Schmetterlings-Mobile

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Wie Ihr vielleicht wisst bin ich ein großer Fan von Mobiles. Insbesondere Alexander Calder hat diese Kunstform genutzt und eines seiner Zitate lautet: “Wenn alles klappt, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht.“ (Jacob Baal-Teshuva: Alexander Calder 1898–1976. Verlag Taschen, ISBN 3-8228-7915-0).
Ich finde für Kinder gibt es so unglaublich viele schöne Ideen für Mobiles. Zudem mag ich die langsame und beruhigende Bewegung dieser Arrangments. Und so bastel ich immer wieder gerne Mobiles für meine kleine Tochter. Dieses schöne Schmetterlingsmobile habe
ich hauptsächlich aus Papier hergestellt und es befindet sich über unserem Wickletisch. Es ist kein klassisches Mobile das an Fäden aufgehängt wird, sondern ich habe in diesem Fall die Perlonseile unserer Galerieleisten benutzt. Diese Seile (ich finde dünne Plastikstäbe trifft es beser) sind stabil und flexibel und biegen sich schön rund, wenn das Gewicht mit dem sie belastet werden nicht zu hoch ist. Daher habe ich die Schmetterlinge aus Karton gebastelt. Ich habe mir eine Vorlage für Schmetterlinge rausgesucht, abgepauscht und ausgeschnitten. Mit dieser Vorlage habe ich dann aus verschiedenen Farben des Tonpapiers weitere Schmetterlinge hergestellt.

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Für das Mobile habe ich einige Schmetterlinge aus zwei übereinanderliegen Lagen Tonpapier zusammen gelegt, und die Flügel in leicht unterschiedlichen Winkeln angeknickt. So wollte ich das Flattern der Flügel darstellen. Da die Schmetterlinge ja hauptsächlich von unten angeschaut werden, habe ich darauf geachtet, dass gerade die Unterseiten eine schöne Farbvielfalt wieder spiegeln.

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Für die Befestigung der Schmetterlinge an den Perlonseilen habe ich mit einem Nagel ein Loch durch das Papier vorgebohrt und anschließend das Perlonseil durchgefädelt. Das Ende habe ich mit einer kleinen Holzkugel gesichert. Hier ließ sich das Perlonseil am besten durchfädeln, wenn man es leicht schräg anschneidet, so dass eine kleine Spitze entsteht. Bei richtig kleinen Kindern muß man natürlich dafür sorgen, dass diese Holzperlen nicht wieder durch kleine Kinderhände abgezupft werden können, den ruckzuck sind die im Mund. Dafür kann man die Spitze der durchgefädelten Perlonseile aber sehr gut mit einen Feuerzeug erwärmen und auf einer harten kalten Oberfläche zusammendrücken, so das die Perlen nicht mehr abgenommen werden können.

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Bei der Wandhalterung wurde einfach ein kleiner Holzklotz mit der entsprechenden Anzahl an Bohrungen versehen und weiß lackiert. Die tiefe der Bohrung hängt von der Länge Eurer Perlonseile ab, da heißt es einfach mal probieren. Bei uns sind es in etwa 3 cm. Ich habe die Seile inzwischen gekürzt, da unsere Tochter jetzt deutlich größer ist. In jede Bohrung kommt ein Ende der Perlonseile. Da die Bohrung etwas größer als der Durchmesser der Perlonseile war und die Seile damit sehr locker hin und her schwangen, habe ich sie mit weißer Knete fixiert.

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Und schon ist das Mobile fertigt und zeigt wirklich hübsche Bewegungen wenn man es leicht anstupst oder pustet. Ich finde gerade die Variante mit den Perlonschnüren sehr elegant und man muß nicht ewig mit Stäben und Schnüren das Gleichgewicht der Motive einstellen. Zudem hat sich diese Befestigung auch im Kleinkinderalltag als durchaus kindersicher heraus gestellt. Und wenn doch mal ein Schmetterling kaputt geht, kann man im handumdrehen wieder für Ersatz sorgen.

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Zur Ergänzung des Mobiles habe ich übrigens auch noch einige der ausgeschnittenen Schmetterlinge mit Klebepads and die Wand geheftet.
Und, gefällt Euch diese Variante des Mobiles? Welches Motiv würdet Ihr denn wählen?
Liebe Grüße
Gesa