Ge-sellig: Raclette-Essen

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Werbung – oder Tipp – ganz wie man es sehen möchte. Allerdings unbezahlt – ich habe aber einen Raclette Grill bekommen.

Ach, ich wünschte es wäre noch etwas winterlicher hier in Hamburg! Das Bild oben ist leider vom letzten Jahr, momentan ist es hier nur grau in grau. Habt Ihr Eure Weihnachtsfeiertage genossen? Wir hatten sehr schöne Weihnachten! Nachdem der Stress vorher endlich überstanden war, haben wir es uns Weihnachten ganz gemütlich gemacht. Den heiligen Abend haben wir in kleinem Familienkreis gefeiert, zu Dritt in Hamburg. Am ersten Weihnachtsfeiertag ging es dann zur großen Familienweihnachtsfeier nach Ostfriesland.Wir haben natürlich ordentlich geschlemmt und die freie Zeit genossen. Und auch jetzt nutzen wir die freien Tage noch für gemütliche Stunden. Diese Zeit ist für mich immer besonders schön, wenn man gesellig zusammen ist und einfach mal Muße hat sich gepflegt zu langweilen, zu lesen, sich treiben zu lassen und dann gemütlich zusammen zu essen. Daher liebe ich es im Moment besonders Fondue oder Raclette zuzubereiten. Wenn es draußen auch noch richtig kalt und winterlich wäre, würde ein Raclette Essen noch besser passen, aber auch im regnerischen Hamburg ist es einfach schön in der Weihnachtszeit oder zu einer Silvester-Feier. Wir haben gerade einen wunderbaren Raclette-Abend erlebt, wollt Ihr mal unseren Tisch sehen?

Raclette-Essen Grill Zutaten

Gut, das ist nur ein Teilstück des Tisches, aber ich habe mal versucht alle Zutaten die für mich zu einem Raclette-Essen dazu gehören zusammen zu fassen. Grundsätzlich gilt dass bei dem modernen Raclette Essen der Vielfalt und Individualität keine Grenzen gesetzt sind. Man kann fast alles irgendwie in ein leckeres Pfännchen verwandeln. Besonders wichtig ist natürlich der Käse. Wie Ihr seht haben wir verschiedene Käsesorten verwendet und uns nicht nur auf den Raclette Käse beschränkt. Ich würde übrigens empfehlen den Käse bei einem richtigen Käse-Händler zu kaufen. Die Qualität und damit der Geschmack ist wirklich deutlich besser und auch die Beratung bezüglich der Käseauswahl ist einfach ideal. Zusätzlich zum Raclette Käse haben wir uns für einen reiferen Camembert und Ziegenfrischkäse (mit und ohne Speckmantel) entschieden. Eine schöne Zusammenstellung welche Käsesorten geeignet sind findet Ihr auf der Web-Seite von Raclette-Grill, dort gibt es auch noch weitere schöne Rezepte und Empfehlungen für Raclette-Grills, falls Ihr eine Neuanschaffung plant. Das lohnt sich übrigens, wir haben vorher immer mit einem uralten Raclette gegrillt, die Hitze war nicht zu regulieren und die Grillplatte verbog sich nach 3 Minuten Hitzeeinwirkung. Bei den modernen Geräten ist das natürlich nicht mehr der Fall.
Und was kann man noch in die Pfännchen werfen? Bei uns kommen fast immer Kartoffeln mit dazu, vorgekocht und in Scheiben geschnitten. Natürlich kann man wunderbar eine Scheibe Brot mit Käse überbacken oder wie wir auch dünne Scheiben von Serviettenknödeln verwenden. Und dann könnt Ihr alles mögliche an Gemüse benutzen. Frisches Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Zwiebeln, Paprika etc. können in die Pfännchen oder auf die Grillplatte wandern, eingelegtes Gemüse wie Silberzwiebeln, Oliven, Gurken und ähnliches sind eher für die Pfännchen gedacht. Und für die Fleischliebhaber gibt es ebenfalls zwei Möglichkeiten: Bacon, Schinken oder ähnliches können in der Pfanne mit Käse überbacken werden, Rinderflet, Lammlende oder Hühnchen können aber auch auf der Grillplatte kurz und scharf angebraten werden. Dann bietet es sich an, das Fleisch vorher zu marinieren und in handliche kleine Stücke zu schneiden. Und weil man bei so vielen Möglichkeiten ja kaum eine Entscheidung treffen kann findet Ihr hier unsere 3 Lieblingsvarianten an Pfännchen:

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Pfännchen 1 besteht aus Kartoffelscheiben, Camembert und Oliven, Pfännchen 2 setzt sich aus einer dünnen Scheibe Serviettenknödel, einer marinierte Zucchinicheibe und darauf in Bacon gewickelter Ziegenfrischköse zusammen. In Pfännchen 3 findet Ihr Kartoffeln, Weintrauben, ein Hauch Trüffelbutter und Raclette-Käse. Richtig lecker ist es übrigens auch wenn man noch verquirlte Eier benutzt und daraus in den Pfännchen eine Art Tortilla (also Omelette) herstellt. Also frische Beilage zum Raclette oder auch als Vorspeise habe ich einen knackigen leichten Salat gewählt.

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Dazu habe ich Fenchelknollen in hauchdünne Scheiben geschnitten und zunächst mit den Händen ordentlich durchgeknetet (das macht den Fenchel etwas weicher). Dazu habe ich kleine kernlose Weintrauben und Walnüsse gegeben und eine einfache Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer gemacht. Damit ist dieser Salat schön frisch, schnell vorbereitet und eine tolle Ergänzung zu einem etwas schweren Essen mit viel Käse.

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Und dann kann man ja sogar noch den Nachtisch in den Raclette Pfännchen machen! Ihr könnt zum Beispiel den Clafouti-Teig von Hier in den Pfännchen backen. Oder man brät ein bißchen Obst mit Nüssen und Ahornsirup in den Pfännchen und serviert das Ganze mit Eis. Für eine Schokoladensauce krümelt man einfach ein paar Weihnachtsmann-Reste hinzu. Oder, wenn man wie wir eine Grillplatte hat die man wenden kann und damit auf der einen Seite auch eine glatte Fläche zur Verfügung steht, man backt oben ein paar Pfannkuchen. Und man kann Bratäpfel im Raclette Grill zubereiten. Ach, ich könnte die ganze Zeit neue Sachen auf dem Raclette ausprobieren, aber leider ist man ja irgendwann satt. Was sind denn Eure liebsten Raclette-Rezepte?

Viele weitere gute Tipps zum Thema Raclette Essen findet Ihr beim Informationsportal von Raclette-Grill oder auf dieser Seite von living at home.

Liebe Grüße
Gesa

P.S. Dieser Beitrag ist gesponsert von Raclette-Grill.net die mir freundlicherweise den Raclette-Grill  RG 2685 von Severin zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung zum Raclette Essen und den genannten Rezeptempfehlungen ist davon natürlich unabhängig.

 

 

 

Ge-backen: Super Dessert Clafoutis

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Ist das nicht schon ein wunderbares Wort?  Clafoutis

[klafuti] ist ein französisches Dessert und klingt nicht nur unheimlich lecker sondern schmeckt auch echt gut. Es ist eine Mischung aus Eierkuchen und Auflauf und wird tradionell mit Kirschen gebacken. Das ist auch meine absolute Lieblingsvariante. Das könnte allerdings auch damit zu tun haben, dass Kirschen meine absoluten Lieblingsfrüchte sind. Jeder Kuchen ist gut, wenn er mit Kirschen ist, jeder Nachtisch und jedes Eis ist phantastisch, wenn darin, darum oder daran Kirschen vorkommen.
Man kann diesen Dessert aber auch mit anderen Früchten machen, Johannisbeeren und Blaubeeren habe ich schon getestet. Aber wie gesagt, mit Kirschen ist es sensationell und ich habe in dieser Variante TK-Kirschen benutzt. Ich habe ja ein faible für einfache Rezepte und Ihr seht es ja an dem Rezept unten: es ist sehr kurz- und damit auch sehr einfach. clafoutis rezept

Daher war es für unser letztes großes Essen ideal, denn man kann dieses Dessert sehr gut vorbereiten und muß ihn dann nur rechtzeitig in den Ofen schieben. Zunächst verrührt man die drei Eier mit dem Zucker etwa 2-3 Minuten lang mit dem Mixer und gibt dann nach und nach die anderen Zutaten hinzu. Zum Backen füllt man die Masse in die entsprechenden Backformen und verteilt die TK-Kirschen in der Masse. Nun nur noch 25-35 Minuten bei 180 Grad backen.  Unser letztes großes Essen….klingt vielleicht etwas übertrieben. Also wenn ich ehrlich bin haben wir es endlich mal wieder geschafft gute alte Freunde zum Essen einzuladen und dabei tatsächlich 3 Gänge anzubieten. Wir hatten uns ewig nicht gesehen, weil uns irgendwie ein Kind dazwischen gekommen ist. Ich hätte es früher auch nie geglaubt, aber das Soziallleben gind bei uns mit dem Kind schon irgendwie den Bach runter. Jetzt ist unser süßes kleines Glück 2 Jahre und wir kommen wieder zurück. Juhuu! Ich hoffe sehr, dass wir es jetzt wieder öfter schaffen lange gesellige Abende mit Freunden zu verbringen und dabei zu schlemmen und zu genießen. Die anderen beiden Gänge werde ich Euch bei Gelegenheit dann auch noch mal vorstellen. Aber das Dessert ist schon mal sehr gut angekommen. Was findet Ihr eigentlich schöner, das oder der Dessert? Ich schwanke noch. Auf jeden Fall ist ein Super Dessert Clafoutis!

Clafouti2

 

Liebt Ihr es auch, für Freunde zu kochen und dann gemeinsam zu genießen?
Und, wann habt Ihr es das letzte Mal geschafft?
Liebe Grüße,

Gesa

Ge-post-ed: Post aus meiner Küche Part I

postausmeinerkueche1Heute ist der 30.Juli und Tag der Freundschaft. Dieser Tag war für Clara, Jeanny und Rike von Post aus meiner Küche der Anlass das Motto „Zusammen schmeckts besser- ich schenke Dir ein Stück vom leckeren Glück“ für diese Runde zu wählen. Und Henriette mit ihrem Blog „little Miss Princess Cakes“ und ich haben es doch tatsächlich geschafft unser Treffen genau auf diesen Tag zu legen. Und somit haben wir es auch gerade noch rechtzeitig im Timing geschafft unsere Leckereien auszutauschen.
Uih, war das aufregend! Für mich war es ja das erste Mal, dass ich bei dieser Aktion mit gemacht habe. Und gar nicht so einfach….ich wollte natürlich außergewöhnliche Rezepte, dennoch durften sie nicht zu kompliziert sein und toll aussehen muss es ja auch noch.
Und ich habe mir überlegt, welche Leckereien ich mit meinen Freunden am liebsten teile. Und für die Freunde nur das Beste, oder? Laut einer Umfrage sind unsere Freunde mindestens genauso wichtig und sogar authentischer als unsere Partner. Weil man bei Ihnen so schön ehrlich sein kann, und sie einen immer auffangen. Auch wenn man sich mal nicht so oft sieht. Und damit kleiner Hinweis an meine Mädels: Diese Rezepte sind auch für Euch!

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Und das ist bei meinen Grübeleien raus gekommen:
Waldmeister-Limonen-Sirup, Schokoladen-Crackles, Paranuss-Cranberry Fudge und selbstgemachte „Chipse“ (aus der Mikrowelle). Die Verpackung war mir auch besonders wichtig, daher war ich auch noch ein bisschen kreativ.
Aber was war das eine tolle Erfahrung! Die Vorfreude, das Vorbereiten und Ausprobieren. Dann die ganzen schönen Bilder auf Pinterest. Die Neugier (oh, da hat schon jemand einen Limonen-Sirup gemacht…), und schließlich das Treffen mit Henriette und der Austausch der Heiligtümer. Toll, es hat solchen Spaß gemacht! Bekommen habe ich von Henriette übrigens auch ganz wundervolle Sachen: Johannisbeer-Muffins, Anti-Pasti, Milchreis mit Kirschen und Lemon Curd. Wir haben gleich ganz viel zusammen verspeist und genossen! Ich freue mich schon auf die Rezepte von Henriette und werde bestimmt alles nachmachen. Und das ist das Stichwort: Rezepte. Eines meiner Rezepte zeige ich heute schon mal.

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Schokoladen-Crackles

Diese Kekse sind der erste Beitrag zu meinem POMK für Henriette und einfach sehr schmackhafte kleine Schokobomben. Für die Kekse mischt man 120g Kakaopulver mit 300g Zucker und 125ml Öl. Danach gibt man nach und nach 4 Eier hinzu und mixt sie gut unter. Separat dazu mischt man 200g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 TL Espressopulver, 1TL Salz und 2 TL Vanilleextrakt. Diese Trockenmischung hebt man nun unter die Kakao-Öl Mischung und lässt den Teig mindestens 4 Stunden oder sogar über Nacht gut durchziehen.
Zum Backen wird der Backofen auf 175 Grad vorgeheizt. Aus dem Teig formt man kleine Bällchen und rollt sie in Puderzucker. Danach mit gutem Abstand auf ein Backblech setzten und für 10-12 Minuten backen. Schon sind sie fertig!

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Die anderen Rezepte und die Anleitungen für die Verpackungen gibt es in den nächsten Tagen, denn es ist schon spät, und ich habe heute schon gearbeitet, gebacken, Kind versorgt und geknuddelt, Henriette getroffen, Leckereien ausgetauscht und jetzt auch noch etwas gebloggt. Damit bin ich reif für den Feierabend!
Habt Ihr schon mal bei Post aus meiner Küche mit gemacht?
Liebe Grüße
Gesa