Ge-dacht: Mal raus dem Alltagstrott

 

Ich habe letztes Jahr oft Ge-dacht: Ich musst jetzt mal raus aus dem Alltagstrott! Ich brauche Urlaub.

Urlaub ist ja wirklich eine tolle Zeit! Ich mag es sehr Urlaubsreisen zu planen und die Vorfreude ist für mich immer ein sehr großer Teil des gesamten Erlebnisses. Obwohl wir meistens gar nicht so lange im Voraus planen sondern auch gerne recht spontan entscheiden was man machen könnte. Trotzdem sind wir natürlich an die Ferienzeiten gebunden und Urlaub ist auch wirklich nur eine zu kurze Zeit im Jahr. Aber aus dem Alltagstrott raus kommen kann man trotzdem. Und es ist so wichtig, sich mal eine Pause zu gönnen und die Gedanken anders zu bewegen

Daher möchte ich hier für die kleinen Auszeiten eine Lanze brechen.

Kleine Auszeiten vom Alltag sind gut für Dich

Fahr doch mal wieder weg. Nur so am Wochenende. Oder auch nur für einen Tag. Mit der ganzen Familie irgendwo hin wo ihr noch nicht wart. Oder alleine zu einem Ort an den Du immer schon mal wolltest. Für ein paar Stunden raus aus den Terminen und Verpflichtungen. Warum? Weil es gut tut und weil es den Blickwinkel verändert. Vielleicht auch einfach mal treiben lassen und nicht alles im Vorfeld planen. Und dann Zeit haben- Zeit zum Träumen. Tagträumen. Gedanken schweifen lassen. Einfach mal nur so sitzen. Den Blick nicht fokussieren. Mal raus aus dem Alltagstrott.

Am Anfang fand ich das manchmal auch etwas schwer- so Nichts zu tun. Dann haben mir ein paar Spiele mit meiner Tochter geholfen- suche die schönsten Steine oder baue ein Bild aus gefundenen Blättern. Oder kritzel ein Bild ohne vorher zu wissen was es wird. Und dann eine Schluck Wasser trinken. Langsam das kühle Glas in die Hand nehmen dass sich ganz glatt und fest anfühlt. Das Wasser schmecken und sich langsam erfrischt fühlen. Einfach mal nur diesen Moment wahrnehmen….klingt zu esoterisch für Dich? Probiere es doch mal aus!

 

 

 

Mein Tipp: Terminfreier Tag

Also ich habe diese kleinen Abendteuer komplett für mich entdeckt. Natürlich ist es toll auch mal seine freie Zeit zu Hause zu verbringen. Aber dann fange ich an etwas weg zu räumen, eine Waschmaschine anzustellen, nochmal schnell die Terrasse zu fegen, einzukaufen und einen Kuchen zu backen und zwischendurch mit dem Kind zu spielen und schon ist der Tag rum. Einfach so. Untergegangen. Im Alltag.

Viel nachhaltiger für mich und mein Gemüt ist es da mal weg zu fahren. An den Strand- für den ganzen Tag. Oder in den Wald- oder in eine andere Stadt, ein anderes Museum oder, oder, oder. Auf jeden Fall etwas Neues zu unternehmen. Ich finde es dabei einfach so toll seine Gedanken mal um etwas komplett Neues drehen zu lassen. Wirklich dem Alltag zu entfliehen. Und plötzlich kommen mir die Tage viel länger vor. Und vor allem das Ganze ohne den kompletten Plan – also ohne Termine die man einhalten muss. Mein Tipp ist nichts zu verabreden, keine Tickets im Vorfeld zu besorgen und keinen Zeitplan einhalten zu müssen. Wenn etwas dazwischen kommt, soll es dazu gehören und nicht stören. So seltsam es klingt, in meinem Alltag ist es irgendwie Luxus geworden die Augen zu öffnen und sich mal treiben zu lassen.

 

 

Da wir gemerkt haben wie gut uns das tut und wie viel Spaß es macht haben wir uns einen kleinen Camper zugelegt. Wir haben jetzt für kleine oder größere Ausflüge eine kleine Küchenzeile und Schlafplätze dabei. Wenn wir Lust haben packen wir ein paar Sachen ein und fahren los. Da wir in Hamburg wohnen ist natürlich ganz oft das Meer unser Ziel, aber wir haben auch schon am Wegesrand eine Feldes gestanden oder auf Museumsparkplätzen unseren Kaffee gekocht. Ich liebe diese Freiheit und werde Euch demnächst berichten, wie wir unsere ganzen Herbstferien mit dem Camper unterwegs waren um Deutschland zu entdecken.

Hast Du vielleicht ein paar Empfehlungen für uns, wo wir unsere nächste Auszeit verbringen sollten? Wie kommst Du am Besten raus aus dem Alltagstrott?

Sei Ge-grüßt,

Gesa

 

Ge-startet: Happy New Year 2019

Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr! Alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg für 2019.

 

Hast Du rein gefeiert? Oder eher ruhig in das neue Jahr ge-startet? Ich bin ja zum Jahresechsel immer ein wenig hin und her gerissen. Zum einen würde ich gerne richtig feiern, zum anderen habe ich dann auf dieses Spezial- Event doch nicht so richtig Lust und möchte es eher ruhig angehen lassen. Und irgendwie haben wir oft Pech was den Jahreswechsel angeht und irgendjemand ist krank, so dass die eigentlichen Pläne nicht klappen. Für den nächsten Jahreswechsel möchte ich dem Dilemma entkommen und verreisen. Vielleicht hast Du ja einen Tipp was Du für eine 3 köpfige Familie empfehlen kannst? Mal sehen ob dieser Plan tatsächlich klappt.

Hast Du gute Vorsätze für das neue Jahr? Ich habe mir zumindest vorgenommen etwas mehr Sport zu machen und mehr zu bloggen. Und dann gibt es da noch eine  guten Vorsatz für mich: Ich möchte mehr genießen. Mehr erleben, mehr Träume umsetzen. Und dazu gehört auf alle Fälle das Thema Reisen.  Letztes Jahr haben wir das Auto gewechselt und besitzen jetzt einen kleinen Camper mit Küchenzeile und aufklappbaren Dach. Mit dem waren wir letztes Jahr schon ordentlich unterwegs (konntest Du bei Instagram vielleicht schon sehen)- und das werden wir dieses Jahr bestimmt fortsetzen. Denn das macht wirklich mega viel Spaß. Und selbst wenn man gar nicht weit fährt und nur 1-2 Tage raus kommt, sind das so tolle Momente um sich zu erholen und frische Luft zu tanken. Ich werde Euch also bestimmt noch ein paar schöne Ausflugstipps präsentieren dieses Jahr.

Also ich freue mich schon auf das neue Jahr!

Sei ge-grüßt,

Gesa

Ge-dacht: Einfach mal nett sein!

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Heute Ist Valentinstag, der Tag der Liebenden und der Romantik. Und überall findet man Hinweise, wie man diesen Tag mit seiner Liebsten oder seinem Liebsten ganz besonders schön gestalten kann. Manchmal kann so ein besonderes Datum wie der Valentinstag oder vielleicht auch der Hochzeitstag, das Jubiläum des ersten Dates oder das erste Kennenlernen die Beziehung wieder etwas beleben. Denn man nimmt sich Zeit um das Miteinander zu genießen. Und man bemüht sich an einem solchen Tag vielleicht besonders nett zu sein. Klingt ein bisschen harmlos das Wort NETT, oder? Für mich ist es aber nicht harmlos, sondern sehr wichtig und fast die Essenz einer jeden guten Beziehung. Ich glaube um viele Jahre glücklich miteinander leben zu können, muss man nett zueinander sein. Und das nicht nur an einem besonderen Tag, sondern immer wieder. Ist das nicht wunderbar einfach? Nein, das ist es nicht. Und es ist auch nicht harmlos, sondern es ist wichtig.

Das haben übrigens auch schon zahlreiche Wissenschaftler untersucht, wie man in diesem Artikel kurz zusammengefasst nachlesen kann. Ich freue mich immer sehr über kleine Nettigkeiten. So stellt mein Mann mir für die Nacht ganz oft eine frisch gefüllte Wasserflasche ans Bett bevor wir ins Bett gehen. Einfach so weil ihm aufgefallen ist, das meine bald leer ist und er weiß, dass ich Nachts immer viel trinke. Das finde ich sehr nett. Ich finde es sogar ganz bezaubernd, weil ich merke, dass er sich um mich kümmert. Es zeigt mir damit, dass er aufmerksam ist und wir nicht einfach nur neben einander her leben.

Manchmal steckt die Tücke natürlich im Alltag, da hatte man einen stressigen Tag oder sogar eine stressige Woche, vielleicht fühlt man sich krank und sowieso geht alles drunter und drüber. Da kann es schon mal passieren, dass man nicht nett ist. Vielleicht fallen einem dann auch Aspekte am Partner auf, die einen nerven, die man blöd findet und die man ansprechen möchte. Ich glaube das kennt jeder. Wichtig ist es für mich dann immer wieder, die Nettigkeit oder das nett sein wieder zu finden und auch zu trainieren. Nehmt eurem Partner eine lästige Aufgabe ab, macht ein Kompliment, sagt einfach mal wieder, dass Ihr Euch freut, wenn Er oder Sie nach Hause kommt. Die kleinen Aufmerksamkeiten des alltäglichen Lebens sind dabei für mich unheimlich wichtig. Und sie zeigen einem die Wertschätzung des anderen.

Ich finde es übrigens nicht nur in Beziehungen wichtig. Ich möchte auch im Alltag nett sein. Und auch im Beruf. Das finden nicht alle richtig. Viele sind der Meinung, dass man mit Nett sein nicht weit kommt. Kennt Ihr auch den Spruch zum Buch „Liebe Mädchen kommen in den Himmel, Böse Mädchen kommen überall hin“? Also das ist nicht mein Motto. Ich finde, man kann durchaus seine Meinung stark vertreten und trotzdem dabei nett bleiben. Höflich und professionell nenne ich das. Und vor allem denke ich dabei auch einen weiteren schönen Sinnspruch: „Man sieht sich immer zwei Mal im Leben“. Und wenn ich beim ersten Mal nett war, dann habe ich mit dem zweiten Mal auch gar kein Problem. Ein sehr gutes Beispiel für den Erfolg von Nett ist übrigens Guido Maria Kretschmer. Ist der nicht wirklich nett? Also echt, ich habe noch niemanden getroffen, der diesen medialen IN-Typen momentan nicht mal treffen möchte, weil er einfach so nett ist. So sympathisch und einfach auch so ganz normal. Jedenfalls stellt sich jeder vor, dass „der Guido“ toll ist und ein super Kumpel wäre. Nett und erfolgreich geht also doch!

So, jetzt aber zurück zum Valentinstag. Obwohl ihr auf meinem Blog Rezepte zu dem Thema finden werdet (hier und hier zum Beispiel) feiern wir den Valentinstag eigentlich nicht. Ich finde so einen festgelegten Feiertag für die Beziehung irgendwie komisch. Und ich möchte auch keine teuren Geschenke. Ich freue mich wenn ich weiterhin eine frische Wasserflasche am Bett stehen habe und ab und an mal ohne besonderen Anlass mit ein paar Blumen oder einem Essen überrascht werde. Aber ich bin da ganz offen und sage ganz nett: Jeder nach seiner Facon! Feiert Ihr den Valentinstag denn so richtig romantisch?

Liebe Grüße

Gesa

Ge-dacht: Tschüss 2014

Feuerwerk

Liebes 2014,

 es ist schon wieder soweit, Du hast Dich auf den Weg gemacht uns zu verlassen. Ähnlich wie bei 2013 möchte ich auch Dir einen persönlichen Abschiedsgruß widmen. Schade das Du gehen musst. Rückblickend betrachtet warst Du so herrlich unaufgeregt, so genügsam still und leise. Natürlich gab es ein paar tolle Highlights: Ich glaube ich konnte an der einen oder anderen Stelle begeistern. Beruflich wie auch privat. Und trotzdem konnte ich dabei bei mir selbst bleiben. Ich bin sehr froh über meinen kleinen Blog und es macht mir mit dem neuen Layout noch so viel mehr Spaß! Und trotzdem habe ich die Balance geschafft mich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und auch mal eine Woche gar nicht zu posten- ich bin mit mir jetzt im Reinen und denke mir:  Wenn dann bitte auch ein echter Beitrag und kein Lückenfüller. Es ist ja mein Hobby und Familie und Beruf gehen nun mal vor. Begeistern konnte ich auf  meinem Blog übrigens hauptsächlich mit meinen DIY Beiträgen. Meistgelesen waren 2014 die Beiträge zum Schmetterlings-Mobile, den Dreiecks-Verpackungen und der Strickanleitung.

Und ich wurde auch begeistert. Ich konnte 2014 an 2 tollen Konferenzen teilnehmen und habe die  Republica und die Blogst besucht. Was für Erlebnisse! So warst Du ,2014, irgendwie mein Kontaktjahr. Ich habe so viele neue Leute kennen gelernt, dass ich wirklich total überwältigt bin. Und ich habe gemerkt wie wichtig mir gerade diese Komponente ist. Früher habe ich mich oft als den zurückhaltenden, schüchternen Typ gesehen der auch gerne mal ein paar Tage alleine vor sich hin wurschtelt. Heute weiß ich, dass ich den Austausch und die Interaktion mit Menschen besonders liebe und brauche. So wünsche ich mir für das neue Jahr nicht nur ganz viele Kontakte, sondern auch ein paar beständige Partner und Austauschmöglichkeiten.

Für 2014 habe ich mir gewünscht viel zu Lachen und meiner Tochter mit Zuversicht das Glück des Lebens zu zeigen. Ich glaube ich habe mich redlich bemüht. Und ich bin unendlich dankbar, dass unsere Tochter einfach wirklich Lebensfreude pur ist und lebt. Manchmal ist mein Vorhaben an den Tücken des Alltags gescheitert. Aber ich glaube so ist das nun mal. Ich versuche es also dieses Jahr wieder….

Ach 2014, ich glaube Du hast im Zeichen der Akzeptanz und Gelassenheit gestanden. Selbst Deinen Tücken konnte ich dieses Jahr ganz gut stand halten. Zumindest würde ich sagen, dass keine bleibenden Schäden entstanden sind. Und es gab genug Zeit auch ein paar Pläne zu schmieden und sich auf Zukünftiges zu freuen. Ich glaube und hoffe Du warst der ideale Wegbereiter für 2015. Daher verabschiede ich Dich mit einer herzlichen Umarmung und leichter Wehmut- alles in allem warst Du wirklich in Ordnung 😉

Hallo 2015! Ich freue mich so richtig auf Dich! Durch 2014 habe ich Lust bekommen dieses Jahr richtig was zu bewegen und was in die Hand zu nehmen! Ich bin voller Tatendrang. Was es werden wird? Ich weiß es noch nicht, aber ich freue mich auf Spontanität und Freude. Ich habe Lust auf Vieles und fühle mich bereit für die Dinge die da kommen mögen! Juhu!

Auf geht’s!

Liebe Grüße

Gesa

 

Ge-dacht: Philosophie der Socken- oder ich muss mich mal neu eichen

philosophie der Socken

Ich habe heute hauptsächlich schwarze Socken an. Mit bunten Streifen zwar, aber im Hauptton schwarz-grau. Nach meiner Sockenphilosophie bedeutet es, dass ich heute sowohl Standfestigkeit und Seriosität brauche, aber auch ein bisschen Aufmunterung. Zeigen möchte ich Euch die Socken heute lieber nicht, denn ich habe viel Schönere gesehen, und plötzlich waren meine Socken nicht mehr ganz so schön.

Es ist vielleicht ein Frauen-Phänomen und eventuell bei Müttern ganz speziell, aber im Moment denke ich oft über unsere Eigenart nach zu vergleichen. Das geht bei ganz alltäglichen Dingen los, man guckt, was gerade so in ist, was andere tragen und wie der eigene Stil dazu passt. Und plötzlich hat man das dringende Verlangen sich eine neue coole Jeans zu kaufen, weil alle anderen Menschen irgendwie cooler aussehen. In praktischen Dingen sucht man ebenfalls nach der idealen Lösung und vergleicht zum Beispiel die Qualitätsmerkmale verschiedener Waschmaschinen um die Beste zu finden.  Und dann kommt man aber auch ganz schnell zu persönlichen Dingen und überlegt, ob das eigene Frühstücksbrot für das Kind verglichen mit den anderen gut genug ist. Habt Ihr es auch gemerkt? Bei der Kleidung und der Waschmaschine bin ich noch relativ  neutral, aber wenn es um Erziehung oder Einstellung oder persönliche Qualitäten geht, führt der Vergleich bei mir ganz oft unweigerlich zu der Frage: Bin ich im Vergleich zu anderen gut genug?

Das  mit dem Vergleichen und Einordnen geht auch schon recht früh los: Spätestens in der Schule führen Noten ganz klar zu einer Vergleichbarkeit und Bewertung. Aber auch ich nutze bei der Erziehung meiner Tochter den Vergleich bereits um Anreize zu schaffen oder meine Argumente zu stärken. „Alle anderen Kinder sind auch schon im Bett“ oder “Wenn Du so gut  Laufradfahren kannst wie Max können wir damit in die KiTa fahren, bis dahin musst Du noch etwas üben“. Sicherlich könnte ich an der einen oder anderen Stelle ohne diese Vergleiche auskommen, aber sie helfen schon sehr um etwas anschaulich zu erklären. Schwierig wird es aber immer dann, wenn der Vergleich mit einer Wertung einhergeht.

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Und dabei bin ich dann oft meine eigene größte Kritikerin. Viel zu oft schneide ich selbst bei meinem Vergleich mit anderen schlecht ab. Aber wie immer ist das natürlich eine Einstellungssache. Mit wem vergleiche ich mich denn? Ist das eigentlich der richtige Maßstab? Ich glaube Vergleiche im Leben sind unheimlich wichtig und richtig und lassen sich gar nicht vermeiden. Aber manchmal muss man sich tatsächlich nochmal zwingen sich neu zu eichen. Sozusagen ein Tara bei der eigenen Wertschätzung durchzuführen. Ach, und dann gibt es da ja auch so ein paar Tricks und Techniken, gerade wenn man wie ich dazu neigt sich selbst immer sehr kritisch zu sehen. Wenn man sich also mal wieder bei einem Vergleich ertappt, bei dem man selbst eher schlecht abschneidet, dann muss man vielleicht noch einen kleinen Moment länger vergleichen und man findet einen Aspekt, bei dem man selbst deutlich besser abschneidet.  Also frei nach dem Motto: Jeder hat so seine Stärken und Schwächen! Die Frau in der U-Bahn mir gegenüber hat vielleicht schönere Socken als ich, aber meine Haarfarbe ist schöner. Und ihre kleine 3-jährige Tochter hat sie heute morgen vielleicht nicht im Bett angekuschelt und gesagt: „Du bist meine beste Freundin!“. Das ist sowieso einfach unvergleichbar wunderschön und einzigartig, für jeden von uns!

Liebe Grüße
Gesa

Ge-Nießen: kurze Pause

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Ihr Lieben,
Es ist an der Zeit die Sonne zu genießen, daher gibt es jetzt für die nächsten Wochen eine kurze Pause auf dem Blog! Kein Fernseher, kein Internet, nur Sonne, Strand und Meer stehen auf dem Programm! Ich wünsche Euch ebenso erholsame Urlaubstage und bin dann mal planschen!
Liebe Grüße,
Gesa

 

Ge-dacht: Ich habe einen Stock gefunden

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Manchmal bin ich so wahnsinnig gefangen in meinen Tagesabläufen. Man fühlt sich gestresst, ist nicht richtig zufrieden und reagiert wie ein Automat der ständig nur noch Sachen erledigen muss. Aufstehen, Kind versorgen, Frühstück richten, Kind zur Kita bringen, zur Arbeit hetzen, wichtige Sachen so sortieren, dass man wirklich das Wichtigste zuerst macht, nie alles schaffen, zur Kita hetzen, Kind abholen und umsorgen, einkaufen gehen, Kind bespaßen, Abendessen bereiten, versuchen das Kind ins Bett zu bringen, Umfallen fertig…..
Und dann kommt zum Glück immer wieder ein Moment der alles verschiebt: Ich sitze gerade mal kurz ziemlich erschöpft an der Sandkiste und plötzlich stürmt meine kleine völlig euphorische Tochter auf mich zu, wirft sich in meine Arme, strahlt mich an und ruft lauthals: „Guck mal Mama, ich habe einen Stock gefunden!“ Nur um sofort wieder aufzuspringen und vor lauter Freude nochmal wild auf und ab zu hüpfen.
Ist diese Begeisterung nicht einfach klasse? Ich sitze immer noch staunend an der Sandkiste und blicke meiner kleinen fröhlichen Maus hinterher und merke wie sich ganz langsam ein paar Gedankenstücke verrücken und neu zusammensetzen…..es wäre doch schön, wenn ich morgen beim Aufwachen denke: „Guck mal, ich habe einen neuen Tag gefunden!“. Und dann könnte ich mich darüber freuen, das meine Tochter morgens noch wieder ein bisschen lauter „Mama“ schreien kann. Ich könnte mich freuen, dass wir morgens alle zusammen frühstücken, bevor wir  in den Tag starten. Ich könnte versuchen ohne Hetze meine Tochter 3 mal ins Auto steigen zu lassen, nur weil sie sich so darüber freut, dass sie es alleine kann. Ich könnte dadurch auch mal 10 Minuten später bei der Arbeit erscheinen, weil ich vorher nochmal richtig in das zufriedene Gesicht meiner kleinen Maus geguckt habe. Ich könnte mich bei der Arbeit über jeden erledigten Arbeitsschritt freuen, und nicht voll Sorge auf das Unerledigte blicken. Ich könnte mich beim Abholen meiner Tochter über den Regen freuen, der Hamburg noch ein bisschen grüner macht. Ich könnte mich beim Schreikrampf meiner Tochter im Supermarkt darüber freuen, dass sie wieder was fürs Leben lernt. Ich könnte mich freuen, dass ich mit meiner Tochter eine wunderschöne Feder gefunden habe. Ich könnte mich freuen, wie gut sie schon „ich möchte kein Abendbrot! Ich will nicht ins Bett“ rufen kann. Und dann könnte ich mich freuen, wieder einen tollen Tag erlebt zu haben.
„Du hast da wirklich einen richtig super Stock gefunden!“ rufe ich und schnappe mir das kleine Kind für eine Kitzelattacke.
Manchmal braucht man wirklich einen Stock!
Und bei Euch so?
Liebe Grüße
Gesa

Ge-dacht: Urlaub – aber wie?

sardinien panorama

Also wirklich, diese Urlaubsplanerei ist bei uns immer irgendwie stressig. Ist das nicht total absurd? Das freut man sich auf seine freien Tage, Erholung und Entspannung, und dann fange ich an zu planen und gerate richtig in Streß. Wobei es 2 Planungsphasen gibt, eine ist stressig, und eine ist schön und macht richtig viel Spaß. Meine stressige Urlaubsplanungsphase ist die, wenn man noch nichts konkretes im Sinn hat. Wenn man also auf der Suche durch siebentausend Internetseiten surft, hier was findet, dort mit der Terminplanung kollidiert, hier was zu meckern hat, und dort nicht ganz zufrieden ist. Und zunächst die wichtige Frage: Jetzt im März nochmal schnell in den Schnee? Oder lieber Kanaranen, oder Mecklenburg-Vorpommern? Und wie teuer? Und wie dann der Sommerurlaub? Und überhaupt? Ich wäre fast verzweifelt.

Urlaub

Dann denkt man sich, das das früher irgendwie einfacher war und bemüht sich ins Reisebüro. Dort stapft man dann nach 3 Stunden Diskussion mit 15 Angeboten wieder raus, die irgendwie alle nicht dem entsprechen, was man sich eigentlich vorgestellt hat. Und so fängt man dann wieder auf eigene Faust an zu suchen und gerät an seine Geduldsgrenze, weil alles was man findet und buchen würde, nie und wirklich nie mit irgendwelchen sinnvollen Reisemöglichkeiten zusammenpasst. Ferienhäuser mit Übergaben am Samstag, der nächste Flughafen wird von Hamburg aber nur Sonntags angeflogen. Man könnte mit einem Zwischenstopp hin fliegen, hätte dann 3h Pause zwischen den Flügen, damit eine Gesamtreisedauer von 8h statt 3,5 mit Direktflug und der Flieger landet um 23.40h. Zurück allerdings müsste man 2 Zwischenstopps (13h) machen, vorher die Zusatznacht im Hotel übernachten und würde bestimmt so richtig erholt wieder aus dem Urlaub kommen. Und wenn die Anreise passt, dann passt die Unterkunft nicht. Irgendwas ist also immer, und das treibt mich in den Wahnsinn. Ich will mich doch nur schön erholen – und zwar in der Sonne. Und das im Juni. Zumindest diese Entscheidung haben wir jetzt getroffen. Wir fahren im Sommer bereits im Juni richtig schön in die Sonne, und bleiben dafür jetzt in Hamburg. Aber nur mit dem festen Vorsatz, dass wir hier auch so was wir Urlaubsstimmung aufkommen lassen- also Ausflüge machen, Essen gehen, verwöhnen lassen. Und auf gar keinen Fall liegen gebliebende Hausarbeit abarbeiten. Habt Ihr übrigens was gemerkt? Ja, für die Urlaubsplanung bin hauptsächlich ich zuständig. Mein Mann ist dabei noch gestresster als ich. Kaum zu glauben.
Ich weiß ja auch genau, warum ich jedes Jahr wieder in meine eigene psychologische Falle tappe. Urlaub ist so was Besonderes und ich möchte immer, dass alles perfekt ist. Ich habe so hohe Ansprüche an diese freie Zeit, dass die gar nicht erfüllt werden können. Und ich möchte ja nicht nur, dass es für mich schön ist. Es muss ja auch für meine Tochter und meinen Mann PERFEKT sein. Schrecklich….und immer ist es dann letztlich so, dass ich angekommen am Urlaubsort erst mal feststelle, dass ganz viel nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Und wenn ich meine erste Enttäuschung überstanden und meist auch schön überspielt habe, findet man es doch richtig gut. Und all das, worüber ich im ersten Moment enttäuscht war, stellt sich plötzlich als das Besondere, Charmante, Ungewöhnliche, Wunderschöne heraus. Also am Ende wird es immer wunderschön und auch sehr erholsam, aber der Weg dahin beginnt bei mir zunächst mit Stress. Richtig schön finde ich hingegen dann die Urlaubsplanung, wenn man Ziel, Anreise und Unterkunft organisiert hat. Die Feinplanung was man dort dann in der Zeit machen kann finde ich richtig toll und entspannend. Denn wenn ich in dieser Planungsphase angekommen bin gilt spätestens auch für mich: Vorfreude ist doch die schönste Freude.
Wie macht Ihr das denn mit der Urlaubsplanung? Habt Ihr schon feste Wünsche für Urlaubsziele dieses Jahr? Oder vielleicht sogar den ultimativen Tipp für mich?

Liebe Grüße
Gesa

Ge-schlürft: Virtual Coffee am Montag Morgen III

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Guten Morgen Bine und alle anderen! Lust auf einen Kaffee! Dabei können wir schön gemütlich zusammen sitzen und vom Wochenende berichten. Ich folge damit der Einladung von  Bine mit ihrem Blog „was eigenes“ und starte in die Woche mit einem kleinen Status Update des Wochenendes.

Puh, hier in Hamburg war es so richtig herbstlich – Sturm! Wir wurden ordentlich durchgepustet. Ich mag es ja, wenn die Naturgewalten sich zeigen, das ist unheimlich beeindruckend aber auch irre gemütlich. Ansonsten stand unser Wochenende im Zeichen des ersten Laternenumzugs für unsere kleine 2-jährige Tochter. Dafür haben wir natürlich im Vorfeld eine eigene kleine Laterne zusammen gebastelt und unsere Süße wünschte sich einen „Pingu“.
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Da basteln mit 2 ja noch nicht ganz so einfach ist, Washi-Tape kleben sich aber einer großen Beliebheit erfreut, habe ich als Laterne einen Pinguin-Grundstock mit bunten Klebebauch gewählt. Und so war das gemeinsame Basteln von Erfolg gekrönt und wir konnten den Samstag abend mit vielen anderen Hamburger Eltern und Kindern im Eppendorfer Park mit Musikapelle bei dem ersten Laternenlauf in diesem Jahr genießen.
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Und Sonntag morgen ging es auf den Flohmarkt. Die Auswahl war nicht ganz so umwerfend, aber zumindest ein paar Schleichtiere konnten wir ergattern. Nach und nach wurde es extrem windig, denn Sturm kam auf und wir haben noch ein bißchen den Blättern in den Sturmböen zugeguckt, bevor es dann lieber wieder ins gemütliche zu Hause ging. Hier stand das übliche Wochenende-Programm „Aufräumen“ im Vordergrund.
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Allerdings haben wir uns den Nachmittag mit leckeren Waffeln versüßt und den Abend dann auch noch mit einem ersten Babysitter-Besuch ausklingen lassen. Das bedeutet mein Mann und ich waren zu zweit essen….ganz allein und in Ruhe. Ist das nicht fantastisch? Ich glaube dieses Erlebnis können nur Eltern von Babys und Kleinkindern verstehen. Wir haben es jedenfalls sehr genossen und uns danach nach Hause wehen lassen. Und wie war Euer Wochenende so? Auch so unglaublich kurz?

Liebe Grüße
Gesa

Ge-schlürft: Virtual Coffee am Montag Morgen

VF 1 RettungsringIch möchte Euch alle heute morgen herzlich zu einem Kaffee einladen und ein bißchen über das Wochenende zu plauschen. Also eigentlich möchte ich Euch gar nicht zu mir einladen, sondern zu Bine  mit Ihrem Blog „was eigenes„. Bine hatte nämlich die wunderbare Idee in die Woche mit einem kleinen virtuellen Kaffeekränzchen zu starten. So kann man sich ganz gemütlich über die Erlebnisse des Wochenendes austauschen. Da mache ich doch heute gleich mal mit. „Ge-schlürft: Virtual Coffee am Montag Morgen“ weiterlesen