Ge-kocht: Kartoffel-Tarte mit Ziegenkäse

Kartoffeltarte 1

 

Werbung – oder Tipp – ganz wie man es sehen möchte. Ich habe die Tarteform geschenkt bekommen aber kein Geld für den Beitrag bekommen.

Juhu, ich bin endlich Besitzerin einer rechteckigen Tarteform! Ich finde diese Tartefomen total schön und man sieht sie ja auch auf sehr vielen Blogs für tolle Rezepte. Und nun ist Sie auch in meinem Haushalt eingezogen dank www.meincupcake.de. Die Tarteform ist von Kitchen Kraft und hat einen herausnehmbaren Boden. Super praktisch und sehr hochwertig.

Mein erster Versuch mit der Tarteform war eine Kartoffel-Tarte mit Ziegenfrischkäse. Die war so lecker und kaum aus der Form gehoben auch schon aufgegessen. Ich bin ein richtiger Kartoffelfan. Ich finde manchmal reicht eine gute Kartoffel mit Butter und Salz für ein richtig tolles Geschmackserlebnis. Wie hier mit Mürbeteig, Ziegenfrischkäse und Rosmarin wird daraus ein raffiniertes Gericht. Folgenden Zutaten braucht Ihr dafür:

Kartoffeltarte Rezept

Zunächst solltet Ihr die Kartoffeln kochen, wenn Ihr nicht noch ein paar fertig gekochte Reste habt. Kocht sie ruhig gar, aber dennoch schnittfest. Dann geht es an den Mürbeteig, Dazu müsst Ihr alle Zutaten zimmerwarm zusammenkneten. Das Wasser solltet Ihr nach und nach je nach Konsistenz des Teigs zugeben. Der Teig sollte knetbar sein und nicht auseinander brechen. Nun muss der Mürbeteig zunächst etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, dazu forme ich eine Kugel und schlage sie in Frischhaltefolie ein.

Kartoffeltarte 2

Während dieser Zeit kann die Cremefüllung vorbereitet werden. Dazu müsst Ihr den streichfähigen Ziegenfrischkäse mit der Sahne glatt rühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den frischen Rosmarin klein schneiden und etwa die Hälfte davon unter den Ziegenfrischkäse heben.
Wenn der Teig fertig gekühlt ist, nehmt ihn aus dem Kühlschrank und lasst ihn etwa 15 Minuten wieder die Zimmertemperatur annehmen, dann kann man ihn leichter ausrollen. Rollt ihn etwa 0,5 cm dick aus und kleidet die Tarteform damit aus. Ich habe noch Backpapier drunter gelegt. Nun muss der Teig bei 180 Grad für 15 Minuten blind gebacken werden. Dazu stecht Ihr mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig, belegt ihn erneut mit einer Lage Backpapier und gebt dann als Gewicht ein paar getrocknete Hülsenfrüchte darauf. So kann der Teig vorgegart werden, es entstehen durch das Gewicht der Hülsenfrüchte keine Luftblasen und die Wärmeleitung auf der Oberfläche ist ideal. Ich benutzte übrigens immer große weiße Bohnen, dann ist es nicht so kompliziert sie nachher wieder zu entfernen. Zum Kochen kann man die Hülsenfrüchte anschließend nicht mehr verwenden, aber natürlich immer wieder zum Blindbacken.

blind backen

Nach den 15 Minuten Backzeit wird der Teig aus den Ofen genommen und die Bohnen und das Backpapier werden zügig entfernt. Achtung: Heiß! Dann könnt Ihr den Boden mit der Ziegenfrischkäsecreme bestreichen und anschließend die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln als Belag darauf anordnen. Zusätzlich gebe ich gerne 2-3 zerbröselte Ziegenfrischkäsetaler oben drauf. Nun noch mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen und mit ein paar Tropen Olivenöl besprenkeln. Jetzt geht es für weitere 15-20 Minuten in den Ofen und schon ist die Kartoffel-Tarte mit Ziegenkäse fertig. Ich habe dazu noch eine kleine Sauce aus Rotwein-Schalotten gereicht- das muss aber nicht sein.

Ich glaube in der nächsten Zeit werden bei uns deutlich häufiger Tarte-Rezepte probiert! Vielen Dank an meincupcake.de für die Backformen! Welches ist denn Euer liebstes Tarte-Rezept?

Liebe Grüße

Gesa

Kartoffeltarte 3

Ge-backen: Oliven-Oel Pfirsich Kuchen mit Rosmarin

Pfirsich-Olivenöl Kuchen

Sommerzeit ist gleich Pfirsich-Zeit! Ehrlich gesagt mag ich Pfirsiche frisch überhaupt nicht essen. Also den Geschmack finde ich toll, aber ich kann diese kleinen pelzigen Dinger einfach nicht essen. Wenn ich nur daran denke, kriege ich schon eine Gänsehaut. Dieses haarige Gefühl im Mund finde ich einfach unheimlich unununangenehm…..genauso bei Aprikosen. Geht einfach nicht. Und zum Schälen sind mir die Dinger dann zu glipschig. Wie gut, dass diese Haut beim Backen einfach komplett von Haaren befreit wird, bzw. die Haare danach nicht mehr von mir wahrgenommen werden. Also ran ans Pfirsich-Kuchen backen. Diesmal eine etwas ungewöhnliche Kombi mit Rosmarin und Olivenöl. Trotzdem ist es ein Biskuitteig und es entsteht ein herrlicher süßer Kuchen.

Ihr braucht 90ml Olivenöl, 1 große Zitrone (2 TL Zesten und 2 EL Zitronensaft), 1-2 TL Rosmarin gehackt, 100g Mehl, 5 Eier (5 Eigelb, 4 Eiweiß), 120g Zucker, 3 EL Honig und 3 Pfirsiche. Das Eigelb muß mit der Hälfte des Zuckers sehr lange sehr cremig geschlagen werden. Dann gibt man unter langsamen Rühren das Olivenöl und den Zitronensaft hinzu. In der Zwischenzeit kann das Mehl mit den Zitronenzesten und dem Rosmarin gemischt werden. Diese Mischung wird dann langsam unter die Creme gerührt. Anschließend das Eiweiß mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Dieser Eischnee wird nun vorsichtig zum Teig gegeben und unter gerührt, ohne dass zuviel Luft verloren geht.

Ich habe den Kuchen upside down gebacken, dass bedeutet ich habe die mit Backpapier ausgelegte Springform zunächst mit etwas Olivenöl und Honig ausgestrichen und dann die in Scheiben geschnittenen Pfirsiche platziert. Darauf habe ich den Teig gegeben und das Ganze für 45 Minuten bei 175 Grad gebacken. Wenn der Kuchen gar ist etwa 15 Minuten auskühlen lassen und dann vorsichtig stürzen. So lange der Kuchen noch warm ist, kann man das Backpapier sehr gut von den Pfirsichen abziehen, ohne dass sie aus dem Kuchen gerissen werden. Schlagsahne passt wunderbar zu diesem Kuchen, der nur ein leichtes Rosmarinaroma entfaltet.

Könnt Ihr Euch die Kombi vorstellen?

Liebe Grüße

Ge-sa

Ge-backen: Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

tomatentarte 2

Dieses Rezept gehört wieder in beide Kategorien, also Ge-Backen und Ge-Kocht, da es sich um eine herzhafte Tarte handelt. Tomaten haben jetzt ja gerade Hochsaison, und ich ertappe mich oft dabei, auf dem Markt etliche Minuten einfach nur vor den vielen verschiedenen Tomaten in allen Formen und Farben zu stehen und ihre Vielfalt zu genießen. Gerade auf dem Isemarkt oder auf dem Goldbekmarkt hier in Hamburg gibt es jetzt Stände die nur Tomaten verkaufen….grüne, gelbe, rote und rosane, groß, klein, geschrumpelt, zerfurcht, ganz kugelrund oder flaschenförmig. Toll!

Dieses Rezept ist ganz einfach und schnell gemacht, und ich habe es aus mehreren Rezepten variiert. Man knete schnell einen Mürbeteigboden aus 150g Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Rosmarin (gehackt), 100g Butter und etwa 4 EL Wasser und lasse ihn etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dafür rolle ich ihn immer schon etwas in eine Runde Form, so dass ich ihn später nur noch kurz etwas weiter ausrollen muß, bevor er in einer Springform mit 26cm Durchmesser platz findet. Dann den Boden mit etwa 200g Ziegenfrischkäse belegen. Anschließend etwa 3 große Tomaten oder eine vergleichbare Menge an unterschiedlichen Tomaten in Scheiben mit etwa 0,5 cm Dicke schneiden. Jetzt presse ich etwas Feuchtigkeit aus den Tomaten, damit die Tarte nicht zu feucht wird. Dafür lege ich die Tomatenscheiben zwischen mehrere Lagen Küchenpapier und drücke ordentlich Wasser aus. Dann kann man die Scheiben auf der Tarte verteilen. Mit Pfeffer und Salz bestreuen und schließlich mit Honig (am besten Akazienhonig) reichlich betreufeln.

Bei 190 Grad etwa 50 Minuten backen und am Ende nach Belieben mit etwas weiterem frischen Rosmarin oder auch Fleur de Sel oder gar Balsamico garnieren.

Guten Appetit!

Liebe Grüße

Ge-sa