Ge-backen: Oliven-Oel Pfirsich Kuchen mit Rosmarin

Pfirsich-Olivenöl Kuchen

Sommerzeit ist gleich Pfirsich-Zeit! Ehrlich gesagt mag ich Pfirsiche frisch überhaupt nicht essen. Also den Geschmack finde ich toll, aber ich kann diese kleinen pelzigen Dinger einfach nicht essen. Wenn ich nur daran denke, kriege ich schon eine Gänsehaut. Dieses haarige Gefühl im Mund finde ich einfach unheimlich unununangenehm…..genauso bei Aprikosen. Geht einfach nicht. Und zum Schälen sind mir die Dinger dann zu glipschig. Wie gut, dass diese Haut beim Backen einfach komplett von Haaren befreit wird, bzw. die Haare danach nicht mehr von mir wahrgenommen werden. Also ran ans Pfirsich-Kuchen backen. Diesmal eine etwas ungewöhnliche Kombi mit Rosmarin und Olivenöl. Trotzdem ist es ein Biskuitteig und es entsteht ein herrlicher süßer Kuchen.

Ihr braucht 90ml Olivenöl, 1 große Zitrone (2 TL Zesten und 2 EL Zitronensaft), 1-2 TL Rosmarin gehackt, 100g Mehl, 5 Eier (5 Eigelb, 4 Eiweiß), 120g Zucker, 3 EL Honig und 3 Pfirsiche. Das Eigelb muß mit der Hälfte des Zuckers sehr lange sehr cremig geschlagen werden. Dann gibt man unter langsamen Rühren das Olivenöl und den Zitronensaft hinzu. In der Zwischenzeit kann das Mehl mit den Zitronenzesten und dem Rosmarin gemischt werden. Diese Mischung wird dann langsam unter die Creme gerührt. Anschließend das Eiweiß mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Dieser Eischnee wird nun vorsichtig zum Teig gegeben und unter gerührt, ohne dass zuviel Luft verloren geht.

Ich habe den Kuchen upside down gebacken, dass bedeutet ich habe die mit Backpapier ausgelegte Springform zunächst mit etwas Olivenöl und Honig ausgestrichen und dann die in Scheiben geschnittenen Pfirsiche platziert. Darauf habe ich den Teig gegeben und das Ganze für 45 Minuten bei 175 Grad gebacken. Wenn der Kuchen gar ist etwa 15 Minuten auskühlen lassen und dann vorsichtig stürzen. So lange der Kuchen noch warm ist, kann man das Backpapier sehr gut von den Pfirsichen abziehen, ohne dass sie aus dem Kuchen gerissen werden. Schlagsahne passt wunderbar zu diesem Kuchen, der nur ein leichtes Rosmarinaroma entfaltet.

Könnt Ihr Euch die Kombi vorstellen?

Liebe Grüße

Ge-sa

Ge-backen: Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

tomatentarte 2

Dieses Rezept gehört wieder in beide Kategorien, also Ge-Backen und Ge-Kocht, da es sich um eine herzhafte Tarte handelt. Tomaten haben jetzt ja gerade Hochsaison, und ich ertappe mich oft dabei, auf dem Markt etliche Minuten einfach nur vor den vielen verschiedenen Tomaten in allen Formen und Farben zu stehen und ihre Vielfalt zu genießen. Gerade auf dem Isemarkt oder auf dem Goldbekmarkt hier in Hamburg gibt es jetzt Stände die nur Tomaten verkaufen….grüne, gelbe, rote und rosane, groß, klein, geschrumpelt, zerfurcht, ganz kugelrund oder flaschenförmig. Toll!

Dieses Rezept ist ganz einfach und schnell gemacht, und ich habe es aus mehreren Rezepten variiert. Man knete schnell einen Mürbeteigboden aus 150g Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Rosmarin (gehackt), 100g Butter und etwa 4 EL Wasser und lasse ihn etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dafür rolle ich ihn immer schon etwas in eine Runde Form, so dass ich ihn später nur noch kurz etwas weiter ausrollen muß, bevor er in einer Springform mit 26cm Durchmesser platz findet. Dann den Boden mit etwa 200g Ziegenfrischkäse belegen. Anschließend etwa 3 große Tomaten oder eine vergleichbare Menge an unterschiedlichen Tomaten in Scheiben mit etwa 0,5 cm Dicke schneiden. Jetzt presse ich etwas Feuchtigkeit aus den Tomaten, damit die Tarte nicht zu feucht wird. Dafür lege ich die Tomatenscheiben zwischen mehrere Lagen Küchenpapier und drücke ordentlich Wasser aus. Dann kann man die Scheiben auf der Tarte verteilen. Mit Pfeffer und Salz bestreuen und schließlich mit Honig (am besten Akazienhonig) reichlich betreufeln.

Bei 190 Grad etwa 50 Minuten backen und am Ende nach Belieben mit etwas weiterem frischen Rosmarin oder auch Fleur de Sel oder gar Balsamico garnieren.

Guten Appetit!

Liebe Grüße

Ge-sa