Ge-spendet: Blut rettet Leben

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Ge-spendet: Blut rettet Leben

Blut2Ich habe mich mal wieder zum Blutspenden angemeldet. Kennt Ihr das auch? Im Alltagstrott gehen so viele Sachen unter die man sich schon lange vorgenommen hat und dann bähm….passiert irgendetwas – ein Unfall im Bekanntenkreis oder ein Fernsehbericht oder eine Geschichte einer Freundin von deren Bekannten – und plötzlich fällt einem ein, was man schon so lange machen wollte.
So geht es mir  mit dem Blutspenden. Monatelang nicht dran gedacht, und dann finde ich einen Flyer und mich packt sofort die Erinnerung und auch ein bisschen das schlechte Gewissen. Denn Blutspenden ist nun wirklich so einfach und man kann damit Leben retten.
Also habe ich mich sofort angemeldet. Blutspender werden dringend gesucht – tatsächlich immer. Denn Blut wird ja bei fast jedem Unfall oder einer größeren Operation in großen Mengen benötigt. Auf den Internetseiten der Deutschen roten Kreuz habe ich gelesen, dass derzeit nur 3% der Bevölkerung Blut spenden. Ganz schön wenig. Wenn ich nur für mich alleine Blut spenden würde, bräuchte ich tatsächlich 3,75 Jahre um eine übliche Menge von 15 Konserven zu erhalten.
Für gesunde Menschen ist Blutspenden ungefährlich. Der Körper verkraftet den Verlust von einer gewissen Menge Blut ohne Probleme und Frauen können durchschnittlich theoretisch alle 12 Wochen Blut spenden. Ich habe eigentlich bis auf eine leichte Müdigkeit auch noch nie eine körperliche Einschränkung nach der Spende erlebt. Natürlich sollte man darauf achten, dass man vorher gut gegessen und vor allem auch ausreichend getrunken hat. Aber obwohl ich eigentlich Kreislauftechnisch jetzt auch nicht die stabilste bin, habe ich noch nie ein Problem beim Blutspenden gehabt. Die eigentliche Spende dauert auch zeitlich wirklich nicht lange – ein bisschen aufwendiger ist das ganze drum rum Vorher – Fragebögen ausfüllen, Gesundheitszustand checken etc….aber ich bin sehr froh, dass so gewissenhaft mit den Blutspenden umgegangen wird.
Interessant finde ich übrigens auch, das selbst wenn die Qualität z.B. wegen eines Infektes oder einer Medikamenteneinnahme mal nicht für eine echt Spende reichen sollte, wird das Blut auf alle Fälle noch für Forschungszwecke verwendet. Für mich als Naturwissenschaftlerin eine sehr wichtige Zusatzinfo.
Die beiden häufigsten Blutgruppen in Deutschland sind die Blutgruppen A und 0. Ich gehöre auch in diese Gruppe und war früher immer etwas enttäuscht. Ich dachte mit einer seltenen Blutgruppe könnte ich viel besser helfen. Tatsächlich sind die diese beiden Blutgruppen aber sehr begehrt und besonders wichtig, weil bei Ihnen der Bedarf auch am größten ist. Grundsätzlich gilt aber, dass alle Spender wichtig sind, denn durch den aktuellen Blutspenderanteil kann der tatsächliche Bedarf nicht gedeckt werden. Und Blut lässt sich nicht künstlich herstellen. Also, vielleicht regt Euch das ja zum Mitmachen an. Wann wart Ihr denn das letzte Mal bei der Blutspende?

Liebe Grüße
Gesa

By | 2016-10-25T14:06:23+00:00 März 5th, 2014|Allgemein, Ge-spendet, Ge-tan|0 Comments

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